Amsterdam zum Dritten

Vor lauter Ausverkaufs-Updates hätte ich doch fast meinen Reisebericht vergessen. Nur kurz vorab, falls Ihr es noch nicht gelesen habt, die ersten Produkte sind schon ausverkauft und mich haben viele Fragen meiner Kunden erreicht, von denen ich einige hier beantworten möchte.

Frage 1: Auf der Ausverkaufsliste stehen viele Produktpakete. Bedeutet dass, das alle diese Produkte nicht mehr im neuen Katalog sein werden?

Antwort: Wenn Produktpakete abverkauft werden, bedeutet das nicht in jedem Fall, dass Stempel, Stanzen oder Framelits nicht mehr im neuen Katalog sein werden. Einzelne Produkte werden bleiben, sind aber nicht mehr mit 10% Preisvorteil im Paket bestellbar. Andere Produkte fallen komplett heraus!

Frage 2: Stampin‘ Up! hat diesmal viele Acessoires auf der Ausverkaufsliste. Wird es kaum noch Schmuckelemente geben?

Antwort: Nein, Stampin‘ Up! macht hier Platz für viele neue Bänder und Schmuckelemente. Am bewährten Prinzip, dass alle Produkte perfekt farblich aufeinander abgestimmt sind, wird natürlich nicht gerüttelt. Neben vielen neuen Artikeln kommen einige der Klassiker im neuen Gewand zurück. Es gibt also keinen Grund zur Sorge, sondern gerade viele preiswerte Schnäppchen, an denen Ihr noch lange Freude haben werdet, wenn Ihr sie jetzt kauft.

Und damit genug des Updates. Kommen wir zum Reise-Update, OnStage Amsterdam am vergangenen Freitag.

Nach einem sehr vergnüglichen CenterStage Abend im luxeriösen Okura-Hotel am Donnerstag …

… und wenig Schlaf bin ich Freitag früh aus dem Bett gekrabbelt und zum Frühstück gestiefelt.

Das sieht auf dem Foto schlechter aus, als es war. Es gab alles, was ich gebraucht habe, vom geliebten Rührei bis zu Goji-Beeren und frischen Früchten.

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Ines und unserem Chauffeur (Ines‘ Mann, für alle, die es noch nicht mitbekommen haben), ging es per Auto direkt bis vor die Tür des Kongresscenters. Was für ein Service!

Doch was war dort los?

Reisegepäck, Taschen, ein Rollstuhl?

So sieht es aus, wenn Demos ein Teamfoto machen. 🙂

Ihr seht, solche Fotos wecken unentdeckte Kräfte in den Menschen. Dafür wird alles stehen und liegen gelassen. Nun ja, fast alles …

Tatsächlich haben diese Damen einfach eine Lücke im Gewusel besonders clever ausgenutzt, denn im Grunde war überall reges Treiben. Wände über Wände voll Swaps!

Und das Swappen war noch in vollem Gange. Ines und ich hatten die Hände allerdings frei, denn wir waren ja schon am Vortag restlos leer geswappt worden.

So konnten wir ohne schwere Tüten, Kisten oder Monster im RAI herumlaufen, mit befreundeten Demos plaudern, neue Leute kennenlernen und Fotos einsammeln.

Und natürlich durften auch Fotos von uns selbst vor dem Stampin‘ Up! Hintergrund nicht fehlen.

Ihr seht, wir hatten Spaß (und eine nette, unbekannte Demokollegin, die rasch ein Foto von uns beiden gemacht hat).

Einzeln haben wir das auch allein geschafft.

In Rosa …

… oder doch besser in Weiß?

Bei mir stellte sich diese Frage nicht.

Wieso spreize ich den kleinen Finger so ab? Ich glaube, das muss ich noch üben.

Ich sollte mir meine Schokoladenseite merken.

Aber bevor ein falscher Eindruck entsteht, wir hatten unseren Spaß bei diesen Foto-Aktionen und ich mag die Motive, die wir mitgebracht haben sehr. Sie sind eine schöne Erinnerung an die gute Laune, die während OnStage überall im RAI zu spüren war.

Im großen Veranstaltungssaal ein vernünftiges Foto zu machen, war schon um Einiges komplizierter. So viele Menschen und dann das Licht …

Hat Ines doch trotzdem gut hinbekommen und schaut mal, was sie noch eingefangen hat.

Hui, das ist schon ein komisches Gefühl, wenn der eigene Name auf der Anzeigetafel steht und auch noch laut vorgelesen wird. Ich durfte in der Kategorie „Aufstieg zu Silber Elite“ über die Bühne laufen. „Holla, the Woodfairy.“, wie meine Jungs es verunglimpft haben.

Es gibt auch ein Foto von meinem Bühnengang, aber ob ich das hier wirklich zeigen sollte…

… scharf ist was Andere. Weniger rumhampeln, Frau Flausch!

Nach den Ehrungen und einigen Bühnenpräsentationen gab es eine kleine Stärkung für uns.

Gespeist wurde in Halle 12 und ich bewundere noch jetzt die gute Organisation, denn lange Schlangen gab es keine. Die Crew hatte alles super im Griff.

Wenn es sein musste, wurde auch der Geschäftsführer von Stampin‘ Up! Deutschland (der übrigens in Jena Abitur gemacht hat) tätig und dirigierte die Damen (und einige Herren) an den richtigen Ort.

Und das war in unseren Lunchpaketen. Man konnte bei der Anmeldung angeben, ob man das Essen vegetarisch, vegan, glutenfrei, laktosefrei, standard … wollte. Prima und in der Qualität wirklich gut, denn 860 Menschen und weite 60 Stampin‘ Up! Beschäftigte zu versorgen, ist logistisch schon eine Leistung.

Wer mochte, konnte sich noch eine fruchtige Ergänzung im RAI-Restaurant holen, Tee oder Kaffee.

Die Preise dort waren völlig in Ordnung und das Personal sehr freundlich. So akzeptierte man ohne Umschweife für zwei Becher mit frischem Minztee die Kreditkarte von Janet Wakeland, die in der Schlange vor mir stand, als ich mir einen Kaffee gekauft habe.

Janet hat ihren 1 Millionen Umsatz Erfolg in Europa mit uns gefeiert hat und hatte so bestimmt viel mehr Ruhe, als sie in den USA gehabt hätte, wo sie sehr bekannt ist. Hier konnte sie sich einfach unter die Leute mischen, ohne belagert zu werden.

Nur dem Personal hat sie einigen Kummer bereitet, genauer die Konfettikanone, die zu Janets Ehren abgeschossen wurde, denn die Konfetti mussten wieder runter von der Bühne. Papier und heiße Lampen sind keine gute Kombi. Also hieß es wedeln, wedeln und weiter wedeln!

Ich hätte den Herren ja einen Staubsauger empfohlen, denn so flogen die Konfetti zwar von der einen Lampe, die damit frei gewedelt war, landeten aber nur wenige Zentimeter weiter auf der nächsten. Nun ja, da kann man vermuten, wie die Erfahrungen der Herren mit Hausputz so sind. Oder gibt es im RAI keine Staubsauger?

Was es hier bald nicht mehr gibt ist Platz und so mache ich besser Schluß an dieser Stelle.

Morgen folgt ein weiterer „kleiner“ Bericht zum Abendessen mit Helga, einer suizidalen Mini-Maus, Produktspotlight und was es noch so zu berichten gibt. Dann zeige ich Euch alle Swpas, die ich im Tausch gegen meine bekommen habe. Diesmal auf vielfachen Wunsch wieder in einer Galerie.

In der Hoffnung, dass Euch meine Berichte nicht schon zum Hals raushängen, sag ich an dieser Stelle „Tschüss bis morgen!“

Eure – noch immer – quietschvergnügte

Dörthe

PS: Mein Postfach kommt inzwischen gar nicht mehr zur Ruhe. Kauft den Onlineshop nicht leer. An alle, die Kataloge bei mir vorbestellt haben: Bitte habt ein wenig Geduld. Ich schreibe Euch alle an.

2 Kommentare für “Amsterdam zum Dritten

  1. Christina Simon
    11. April 2017 at 20:16

    Ach herrlich! Ich liebe deine Berichterstattungen und verschlinge sie!!! Also her damit und plaudere munter drauf los ich liebe es!!!
    Herzlichen Glückwunsch zu Silber Elite Schätzelein und mach genauso weiter!!!
    Es grüßt dich ganz lieb leider unbekanterweise Christina Simon aus dem Nordschwarzwald

    • Dörthe
      11. April 2017 at 21:12

      Liebe Christina,
      Oh, das ist aber lieb. Soviel Lob und gute Wünschr auf einmal.
      Na, dann gibt es morgen doch gleich den nächsten Bericht.
      Und was das unbekannterweise angeht, vielleicht hast Du ja Glück und ich habe in Wirklichkeit einen Ghostwriter.
      Ich stelle mir gerade vor, der Flauschupport müsste wirklich mal einspringen. Der Text bestünde aus 0 und 1, wie bei binären Typen eben so üblich. Ne, ne, das Schreiben mache ich schon lieber selbst.
      Der Flauschsupport ist mein Backup für die Technik, fürs Tanzen und überhaupt …

      LG
      Dörthe

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