Von Strukturpaste und Polyresin

 

Mein neuer Freund im Bastelzimmer ist die Strukturpaste von Stampin‘ Up! die sich wirklich prima verarbeiten lässt.

Im Garten dagegen ist Polyresin (also Kunststein) bei uns eingezogen.

Zugegeben, mir wäre Naturstein lieber gewesen und eigentlich schwebte mir auch eine größere Buddha Figur vor, allerdings müsste ich dann wirklich viel mehr Stempel, Stanzen und Co verkaufen…

Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass der erste Buddha, der mir total gefallen hat, einen fünfstelligen Betrag (wohl gemerkt ohne Versand) kosten sollte, der nächste schon „nur“ noch einen vierstelligen und nach etwa zwanzig Minuten hatte ich beschlossen, dass es auch eine schlichte Kunststein-Variante tun würde, die nicht lebensgroß ist.

Dagegen ist Strukturpaste bestellen eine echte Erholung und ein Kinderspiel. Es gibt genau eine Sorte im Katalog, die sich mit unseren Nachfüllern beliebig einfärben lässt.

Ihr benötigt neben der Paste einen Spatel und Dekoschablonen, die Ihr Euch, wie meine heutige Karte zeigt, auch selbst herstellen könnt.

Mir gefiel die Vorstellung Diamanten aufs Papier zu streichen und sie mit einem passenden Spruch zu kombinieren. Was wäre da naheliegender gewesen, als ein Spruch über die Schönheit des Lebens.

In jedem Menschen steckt ein strahlender Diamant. Man findet ihn nur meistens nicht am Finger …

Wenn ich meinen Wunsch-Buddha schon nicht im Garten und Haus haben kann, dann darf ich beim Kartenbasteln wenigstens im Luxus schwelgen und nebenbei ein wenig philosophisch werden. Ich wüßte nämlich nicht, dass Luxus und Philosophieren sich widersprechen.

Den schönen Spruch hat dankenswerter Weise Stampin‘ Up! geliefert. Darüber musste ich mir also nicht so viele Gedanken machen. Ihr findet ihn zusammen mit drei weiteren zauberhaften Sprüchen und fünf Motiven im neuen Stempelset „Nur Mut“.

Mit diesem Set lassen sich wunderschöne Karten der Ermutigung gestalten. Sogar die Karten für mein kreatives Team habe ich mit diesem Set gestaltet. Bald zeige ich sie Euch hier auf dem Blog.

Apropos, wir haben gestern den Nachbarn mal gezeigt, was Kaha ist. 🙂

Nachdem das Gesundheitszentrum, in dem Robin jetzt seinen Kurs gibt, gerade zwei Wochen Sommerpause macht, hatten wir spontan unsere Terrasse fürs sportliche Miteinander angeboten. Kaha unter freiem Himmel, herrlich!

Vorher mussten allerdings die Gartenmöbel beiseite gestellt und der große Lautsprecherwürfel aus dem Zimmer des Ältesten nach draußen getragen werden.

Passender Weise hat der Würfel die Farbe Limette. Juniors Holzmöbel sind nämlich in Limette und Orange abgesetzt und sie gefallen uns allen auch sieben Jahre nach unserem Einzug ins Flauschhaus noch immer gut.

Schätze, die beiden Jüngeren werden wohl als nächste neue Möbel bekommen (wenn Mutter sich beim Kauf von Buddha Statuen zurückhalten kann).

Der Buddha hat beim Kaha über uns gewacht, …

… die Hunde der Nachbarn ebenfalls.

Deren aufgeregtes Bellen war allerdings rasch erledigt, als wir erst mal alle richtig im Flow waren. Gute Energien übertragen sich eben sehr schnell und Tiere sind dafür sehr empfänglich.

Jedenfalls haben sich unsere Nachbarn sehr tolerant gezeigt und die sechzig Minuten Kaha-Musik, die schon speziell ist, sehr freundlich ausgehalten. „Kaha“ bedeutet in der Sprache der Maori energiegeladen und die Mischung aus Maori-Gesang, Chi Gong, Taiji und Kung Fu-Klängen ist bestimmt nicht jedermanns/-fraus Sache.

Wir aber hatten solchen Spaß, dass wir gestern Abend noch beschlossen haben, nächste Woche erneut unseren Garten für eine Runde Kaha zu nutzen.

Meine lieben Stammkund_innen aus Jena und Umgebung sind natürlich zum Schnuppern eingeladen. Wenn Ihr also am Mittwoch noch Abwechslung sucht, meldet Euch gern bei mir. Aber bitte überrennt uns nicht gleich, denn der Platz in unserem Garten hält sich doch in Grenzen.

Die Strukturpaste dagegen kennt fast keine Grenzen, wenn man mal davon absieht, dass sie recht zügig trocknet und Ihr Eure Utensilien immer sofort nach dem Gebrauch im Wasser reinigen solltet.

Endlich habe ich auch mal einen der niedlichen Wellpapier-Anhänger (aus der Produktreihe Kaffeepause) auf einer meiner Karten untergebracht.

So kommt es, dass ich nicht nur tiefenentspannt sondern auch rundrum zufrieden bin.

Der Buddha ist für mich schließlich kein reines Deko-Objekt, sondern mich verbinden damit auch sehr schöne Lebenserfahrungen und Prinzipien. Neben Stampin‘ Up! ist die Meditation nämlich eine der besten Entdeckungen meines Lebens gewesen. Und wenn mir eine Religion nahe steht, dann ist es ganz ohne Zweifel der Buddhismus.

So, Ihr Lieben. Bevor ich Euch mit meinen Lebensweisheiten langweile, ist für heute Schluss. Ich weiß, Ihr kommt v.a. wegen der kreativen Papierprojekte hier vorbei und vielleicht auch ein wenig, um an unserem Leben teil zu haben.

Ich teile meine Erlebnisse und Erfahrungen gern mit Euch, denn ich liebe diesen Blog und mein kleines Kreativgeschäft aus ganzem Herzen. So wie Jin Shin Jyutsu. Aber dazu morgen mehr …

Eure

Dörthe

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