Es schneit …

… in einigen Höhenlagen aber v.a. in meinem Bastelzimmer.

Rund um Jena hält sich der Winter leider noch sehr bedeckt. Da bestimmen Regen und Nebel das Wetter. Grund genug, es sich am Basteltisch gemütlich zu machen.

Dank der (nicht mehr ganz so) neuen Strukturpaste lässt sich Kunstschnee im Handumdrehen auf unser Tannengrün zaubern. Rudolf soll es winterlich haben…

… auch als Geschenkanhänger.

Gestern allerdings kam es mir sehr gelegen, dass der Schnee noch nicht in Flocken vom Himmel fällt. Ich war seit Sonntag in Wiesbaden und mit dem Auto unterwegs zurück. Zwar habe ich auch ohne Schnee den Tanzkurs am Abend verpasst, aber mit Schnee wäre es sicher noch später geworden.

So kommt es, dass ich leider gar nichts Neues vom Tanzen berichten kann. Dafür kann ich allen, die im Frühjahr zu Onstage ins schöne Wiesbaden kommen werden schon mal ein paar Geheimtipps verraten.

Mein Hotel war echt der Knaller. Neben einer Wärmflasche (!) und Filzpantoffeln gab es eine Maxi-Bar auf Vertrauensbasis im Foyer mit sehr fairen Preisen, ein sehr abwechslungsreiches Frühstück (u.a. mit Sushi und frischer Maracuja). Besonders begeistert hat mich allerdings meine Dusche:

Ich konnte beim Duschen zwischen zig Massagedüsen – es sind gar nicht alle auf dem Foto – wählen, was meine Duschzeit zugegebener Weise ungewöhnlich verlängert hat. Zum einen, weil dieses Duschgefühl einfach himmlich war, zum anderen, weil ich -tiefenentspannt wie ich war- den Überblick verloren hatte, wie ich den Wasserfluss wieder beenden konnte. 🙂

Nach einigem Grübeln und einer unbeabsichtigten eiskalten Abkühlung (falschen Knopf auf Anschlag gedreht) hatte ich aber über die Wassermassen gewonnen. Doch das Wasser sollte mich noch ebenso begleiten, wie die Zitate zum Reisen im Flur…

Solche Kleinigkeiten sind es, die mir den Aufenthalt angenehm machen. Man spürt einfach, dass sich jemand beim Einrichten Gedanken gemacht hat. So schläft es sich gleich doppelt so gut.

Überhaupt, beste Innenstadtlage, gute Preise, sehr freundliches Personal, was will man mehr.

Um zum Wasser zurück zu kommen. Es sprudelt in Wiesbaden nicht nur aus der Wand, ähm Dusche, sondern auch aus dem Boden. Genauer aus heißen Quellen, die bisweilen die Gullydeckel zum Dampfen bringen und  hin und wieder auch in Trink- und Springbrunnen münden.

Herrlich, v.a. wenn man an einem nasskalten Novembermorgen durch die ruhigen Straßen geht und dann plötzlich auf dampfendes Salzwasser trifft.

Natürlich musste ich am Trinkbrunnen kosten, was ohne Becher gar nicht so einfach war. Wenn ich heiße Quelle sage, dann meine ich auch heiße Quelle, selbst wenn das nächste Foto täuscht.

Meine Handvoll heißes, wunderbar weiches Salzwasser habe ich ganz unten am Ende der Wasserstrahlen geschöpft, am Übergang zur Wasseroberfläche. Da war die Temperatur mit etwas gutem Willen gerade noch auszuhalten.

Was soll ich sagen, ich fand das Wasser köstlich, was unter den Umstehenden durchaus umstritten war. Über Geschmack lässt sich nun mal streiten.

Mir hat das Heilwasser einen prima Energieschub für den ganzen Tag verpasst. Bei meinem nächsten Besuch in Wiesbaden werde ich einen Becher einpacken. Das ist für meine Hände einfach die angenehmere Variante.

Wenn es schneit muss das Ambiete um die heißen Quellen herum noch mystischer aussehen.

Dagegen ist mein Rudolf im Schnee schon fast profan.

Aber niedlich ist er und das ist für Weihnachts-Anhänger doch schon mal eine gute Voraussetzung.

Genießt den November, welches Wetter er Euch auch bescheren mag. In wenigen Tagen öffnet sich schon das erste Türchen im Adventskalender und bald sind die Tage des Jahres 2017 gezählt.(*)

Eure

Dörthe

* Wie auch die Tage einiger Produkte aus dem aktuellen Saisonkatalog. Haltet Eure Augen also auf, die ersten Schnäppchen aus dem Ausverkauf sind nicht mehr weit.

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