Auf den Hund gekommen …

… sind wir in unserem Urlaub zum Jahreswechsel in Österreich. Dort war das Huskyfieber ausgebrochen.

Das war mein Lieblingshund Tako, einer von 14 Huskys (Alaskan und Sibirischen), mit denen Sonja und Joachim ihr Leben teilen.

Wir durften Teil dieser munteren Großfamilie sein, zumindest auf Zeit. Genau genommen sind es auch „nur“ 13 Huskys aber Lara, ein Labrador, glaubt sie wäre ein Husky.

Therapiehund zu sein, war ihr offenbar zu öde. Nun macht sie sogar beim Schlittenrennen mit.

Die Kinder haben die Hunde geliebt und der Mittlere hat in der knappen Woche über Silvester sogar seine Hunde-Angst vollkommen verloren, zumindest bei diesen wunderbaren Tieren.

Wenn mir jemand vor dem Urlaub gesagt hätte, dass Junior sich mitten in ein Huskyrudel begeben, die Tiere streicheln, füttern, mit ihnen wandern und ihnen das Geschirr abnehmen würde, ich hätte denjenigen für komplett verrückt erklärt.

Doch so sind wir bei schönsten Schnee auf Huskywanderung gegangen. Toll, wenn so eine tierische Unterstützung bergauf vorhanden ist, kann ich Euch sagen.

Doch auch zum Kuscheln sind die Vierbeiner ein Traum.

Nun liegen uns die Kinder wegen eines Hundes in den Ohren.

Wie gut, dass meine liebe Kundin Petra einen wunderbaren Hund hat. Mit ihr und Hanna-Hund werden wir heute Abend einen ausgiebigen Spaziergang machen.

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob die Sehnsucht sich dadurch verringern wird.

Was auf jeden Fall auch noch ein Weilchen anhalten wird, ist unsere Sehnsucht nach Schnee …

Hier galt es aufgeblasene Luftballons mit Schneebällen zur gegnerischen Mannschaft zu schießen.

Abends durften die Teenager und Erwachsenen Eisstockschießen. Herrlich! Das wäre ein Sport für mich. Nur hier ist leider nix mit Schnee und Eis.

Als der Rodelhang zeitweise durch Überfüllung, Taupfützen und Eisabschnitte etwas gelitten hatte, war es übrigens keine gute Idee 138 kg auf den Schlitten zu bringen. Immerhin ist der Älteste nur ein wenig nass geworden, ich dafür um so mehr.

Wir haben allesamt noch so manchen Sturz hingelegt, nicht nur beim Rodeln sondern auch beim Ultimate Frisbee. Langweilig war es uns keine Minute!

Ob Huskys, Rodeln, Lama-Wanderung, Eisstockschießen, Fußball, Schneespiele, Frisbee, Kino, Schwimmbad, Massagen, Stretching (das sich eher als Ski-Sport entpuppte), Fußpflege – wir haben uns nach Strich und Faden verwöhnen lassen und hatten einen unglaublich entspannten Jahreswechsel.

Wenn da nur nicht das viele Essen gewesen wäre. 🙂

Am Silvesterabend wurde aufgetafelt so weit das Auge reichte. Alles war liebevoll dekoriert und obwohl das Buffet meinem Geschmack nach zu fleischlastig war, es gab für alle etwas, sogar Hummer.

Nach dem Essen ging es mit Fackeln zum Rodelhang, wo ein großes leuchtendes Kleeblatt gesteckt wurde. Ich habe dem Lagerfeuer alte Glaubensätze und gute Wünsche für 2018 übergeben – ein sehr besinnlicher Moment.

Überhaupt ging es recht ruhig zu, trotz Bleigießen, Tombola und Musik.

Zehn Sekunden vor Mitternacht haben dann sämtliche Hotelgäste mit dem Personal gemeinsam den Countdown zum Start ins Jahr 2018 herunter gezählt und ein riesiges Feuerwerk begann.

Silvesterfeuerwerk zum Donauwalzer! Klar, dass ich mit dem Flauschsupport durch den Schnee getanzt bin.

Mit diesem Schriftzug aus farbigem Feuer endete das große Profifeuerwerk.

Nach einem entspannten 1. Januar im Hotel endete dann gester früh leider auch unser Urlaub. Nicht nur unserer, so viel steht fest, denn heimwärts waren doch einige Autos unterwegs.

So kam es, dass wir erst gegen Abend wieder daheim eingetrudelt sind.

Die Türen zu den Zimmern der Kinder hängen voll mit Erinnerungsfotos, die Waschmaschine und der Trockner sind im Dauereinsatz und ich tippe Rechnung um Rechnung zum Auftakt der Sale-A-Bration.

Wie im Alltag angekommen? Nein, noch lange nicht.

Das Glück dieses schönen Familienurlaubs wird unsere Herzen noch eine ganze Zeit lang wärmen.

Ich wünsche Euch, dass auch Ihr noch ein wenig von der Frische des neuen Jahres zehren könnt und dass Ihr alle gesund und fröhlich hinüber gekommen seid. Jeder nach seinem Geschmack.

Das Husky-Fieber lässt sich neben Hundespaziergängen übrigens am besten aushalten, wenn man seine Lieblinge fest im Herzen behält.

Deshalb konnte sich unser Hundeangst-Überwinder auch von diesem rasch für Sonja und Joachim gezeichneten Bild trennen (das er übrigens als „Skizze“ bezeichnet hat, weil er die richtigen Zeichenmaterialien nicht mit im Urlaub gehabt hat).

Entspannte Grüße schickt Euch

Eure

Dörthe

 

2 Kommentare für “Auf den Hund gekommen …

  1. Helga
    3. Januar 2018 at 15:23

    Was für ein wunderbarer Jahreswechsel für euch .
    So schöne Fotos ! Toll dass ihr do viel schönes erlebt und die gemeinsame Zeit genossen habt.
    Ich freue mich das euer Junior die Angst vor Hunden überwunden hat. Das gezeichnete Bild ist der Wahnsinn er ist so talentiert!
    Liebe Grüße
    Helga

    • Dörthe
      3. Januar 2018 at 21:52

      Liebe Helga,
      ja, das war wirklich mal nötig. Seit meinem Einstieg bei Stampin‘ Up! war die Zeit um Neujahr herum meist der Vorbereitung für die Sale-A-Bration gewidmet. 🙂

      Jetzt war Zeit für mehr Familie im Winter. Bei uns in Jena liegt ja kaum noch Schnee. In Österreich hatten wir zum Glück richtigen Winter.

      Juniors Kommentar zu Deinem Kommentar: „Waaas, Du hast das Bild auf den Blog hochgeladen? Das ist doch so schlecht.“ Immerhin, ein wenig stolz war er wohl. Ich finde auch, dass er Talent hat zum Zeichnen.

      LG
      Dörthe & Fläusche (der Flauschsupport musste gleich weiter nach Berlin zu einer Dienstreise)

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