Nochmal interaktiv

… ging es im Abendworkshop am letzten Wochenende zu. Neben den gestern gezeigten Wiper-Karten, habe ich noch diesen Kartentyp vorgestellt.

Nicht besonders interaktiv? Ihr habt die Karte noch nicht von innen gesehen. 🙂

Das sieht nämlich so aus und ist schon ein klein wenig komplizierter als die Winke-Winke-Variante.

Auch bei diesen Pop Up Karten gilt, wenn man erst einmal weiß, wie es geht, sind auch sie nicht schwierig.

Sie sind bisweilen nur ein wenig widerspenstig beim Verschicken. Deshalb hatte ich meine Variante auch mit einem farblich passenden Satinband geschlossen.

Irgendwie beschlich mich im Kurs aber schnell der Verdacht, dass ich diese Musterkarte umsonst angefertigt hatte. Meine Gäste haben nämlich lieber zu anderer Deko gegriffen.

Die Stempelsets von den anderen Kursen lagen noch in einer Kiste Raum und scheinbar haben sie gerufen „Hol uns hier raus …“.

Wie sonst hätte die liebe Silke diese Karte machen können?

Ihr seht, ich habe wirklich kreative Gäste und schätze es sehr, wenn sie in meinen Kursen spontan eigene Ideen entwickeln.

Was ich weniger schätze, sind kranke Kinder. Noch immer dümpelt es beim Mittleren mit der Genesung so vor sich hin. Hoffen wir, dass er bis zum Praktikum in der kommenden Woche wieder vollständig hergestellt ist.

Der Älteste müsste jeden Moment aus dem Theater in Weimar zurückkommen. Dort wurde heute Faust gegeben, genau das Richtige für unseren Philosophen.

Hier zum Abschluß noch einmal meine Karte.

Ich wünsche Euch einen gemütlichen Abend.

Eure

Dörthe

Winke, winke

… oder so ähnlich. Dieser Kartentyp heißt im Englischen „Wiper Card“, in meinem Brummschädel (die Jugend im Stempelhaus schnupft und schnieft seit Tagen), in meinem Kopf jedenfalls, hat sich Winker-Karte festgesetzt.

Wiper, also (Scheiben)wischer passt eben genauso gut wie Winke-Winke. 🙂

Denn zieht man die Karte auseinander, schwups …

… kommt oben (oder unten) eine Überraschung zum Vorschein. In diesem Fall winkt dem Betrachter eine Torte.

Torte gibt es bei uns erst am Samstag, wenn die Familie den Geburtstag vom Flauschsupport feiern wird.

Töchterchen fand sowohl das Designerpapier als auch die Farben dieser Karte klasse und wir haben inspiriert davon zusammen eine Geburtstagskarte für den Papa gebastelt. So viele Möglichkeiten! Wohin nur mir dem Spruch und welchen?

Die Karte ist am Ende wirklich niedlich geworden und der Flauschvater hat sich heute morgen sehr gefreut. Selbst Gemachtes ist eben immer was Besonderes.

Apropos besonders, besonders krank ist derzeit unser Mittlerer. Nicht besonders schwer, sondern besonders lange. Er ist nun schon die zweite Woche mit Nebenhölenentzündung im Bett und hat langsam die Nase voll … (im wahrsten Sinne des Wortes).

Dadurch kam mein Terminplan ebenso durcheinander wie seiner. Praktikum, Termin in der Kieferorthopädie … alles Essig. Und leider hat auch die Regelmäßigkeit meiner Blogbeiträge etwas darunter gelitten. Familie geht eben vor.

Deshalb werde ich jetzt auch gleich noch mit dem Geburtstagsflausch ein Gläschen Sekt trinken.

Lasst es Euch gut gehen.

Eure

Dörthe

PS: Wer es weniger verspielt mag, hier ist noch eine zweite Variante der Wischer-Karte:

Herbstliche Holzkiste

Wie versprochen zeige ich Euch heute das nächste Projekt vom Karten-Workshop gestern. Bunte Blätter lassen sich besonders gut mit der Feuchttuch-Technik gestalten.

Dafür tropft Ihr ein wenig Nachfülltinte auf ein Feuchttuch und benutzt dieses getränkte Tuch als eine Art Stempelkissen. Mit ein paar Tropfen wird ein ganzer Blätterberg fröhlich bunt. Diese Technik ist wirklich ergiebig.

Im Workshop gestern haben wir uns den „Luxus“ gegönnt, dass sich alle ihr eigenes Feuchttuch präparieren konnten. So hat am Ende des Kurses jede Teilnehmerin Blätter in ihrer Lieblingsfarbe mit nach Hause genommen.

Meine Blätter haben noch viel Grün und Gelb, andere waren satt Rot und Orange. „Liebe Petra, vielleicht möchtest Du mir das Foto Deiner fertigen Projekte schicken. Dann lade ich es gern auf meinen Blog hoch.“

Hier noch einmal ein Blick auf meine Vorschläge. Ihr seht, in der Holzkiste war Platz für drei verschiedene Minikärtchen, die wir mit dem Stempelset „Jahr voller Farben“ gestaltet haben.

Ursprünglich sollte dieses tolle Set Teil meines diesjährigen Festtagsclubs werden, aber weil (noch) nicht 🙂 alle Kreativen eine Big Shot zuhause haben, ist die Wahl dann auf andere Produkte gefallen.

Apropos Festtagsclub, nur noch heute könnt Ihr Euch mein Clubangebot bestellen. Für nur 39,75 € pro Monat (inkl. Versand) erhaltet Ihr drei Monate lang ein Stempelset mit Bastelanleitung. In zwei Paketen wird sogar eine passende Stanze enthalten sein.

Alle Materialzuschnitte, Dekoteile, Umschläge etc. bekommt Ihr von mir als Geschenk dazu! Meldet Euch heute noch, wenn Ihr Interesse an diesem Angebot habt (schickt Eure Bestellung per Mail an post[at]stempelflausch.de).

Für das Stempelset „Jahr voller Farben“ werde ich im kommenden Jahr ein Angebot für Euch stricken – für Kreative mit und ohne Big Shot.

Meine Gäste gestern haben auf jeden Fall schon mal Appetit bekommen. 🙂

Hab ich eigentlich schon erzählt, dass der Flauschsupport den Kuchen für die Kurse gestern gebacken hatte? Jupp, hatte er und das sogar unter erschwerten Bedingungen. Das Backpulver war nämlich aufgebraucht und der Flausch musste es ersetzen.

So kam es, dass der Kuchen zwar nicht ganz so toll aussah aber sehr lecker schmeckte. Ich war jedenfalls froh und glücklich, dass der weltbeste Ehemann gebacken hat. Am Freitag hatte ich nämlich bis abends spät zu tun. Mein altes Uni-Insititut hat 25-jähriges Bestehen gefeiert.

An solchen Jubiläen merkt man dann, wie alt man schon geworden ist. Angeblich, so mein alter Prof, gab es in der Dia-Show ein Foto von mir aus den 90ern, auf dem ich auf einem Tisch sitzend zu sehen war. Tja, ich war schon immer ein wenig anders und unbequem.

So Ihr Lieben, jetzt setze ich mich mal an die Festtagsclub-Bestellungen. Offenbar haben so Einige von Euch erst jetzt mitbekommen, dass die Bestellfrist heute endet. 😉

Liebe Grüße

Dörthe