Auf dem Holzweg

… aber nur in Sachen Designerpapier. Auf ein Designerpapier mit Holzdekor habe ich schon lange gewartet. Stellt Euch die Möglichkeiten vor: Maskuline Karten, 3D Verpackungen, dekorative Teile …

Kein Wunder, dass ich begeistert war von dem neuen DSP im Block. Wie Ihr seht, war ich nicht die Einzige.

Andere waren im Gegensatz zu mir allerdings passend zur Wand gekleidet. Perfekt Ihr beiden, wo habt Ihr Euch nur so schnell umgezogen?

Wenn Ihr Euch noch erinnern könnt, was die kleine lila Einkaufstüte zu bedeuten hatte, dann ahnt Ihr sicherlich, was ich nach der OnStage Veranstaltung gemacht habe.

Genau, das Designerpapier vorbestellt (und wohl auch so ziemlich alles andere von dieser Schauwand).

So kommt es, dass ich schon mit dem wunderschönen Designerpapier arbeiten konnte. Man kann daraus aber weit mehr als Kisten basteln.

Manchmal reicht schon ein schmaler Streifen für einen schönen Akzent.

Bei meiner Grundkarte habe ich mich – so sehr mir Sommerbeere gefällt – für ein neutrales Savanne entschieden. Erstens wirkt die Karte so weniger süßlich, zweitens hebt sich mein Aquarell-Schmetterling so noch viel besser vom Untergrund ab.

So ist eine schlichte, aber wie ich finde hübsche Karte entstanden. Trotz seiner filigranen Struktur, kann man beim Schmetterling noch wunderbar den Aquarelleffekt erkennen.

Ich hatte dafür einen Streifen Aquarellpapier eingefärbt, der sich – obwohl dieses Papier etwas dicker ist – problemlos mit den Thinlits ausstanzen ließ.

Schmetterlinge sind einfach wunderschön, egal in welcher Farbe und auch auf der Tanzfläche sind sie nicht übel. Jedenfalls gibt es im Discofox eine Figur, die „Schmetterling“ heißt. Vielleicht kennt Ihr sie auch unter „Windmühle“.

Aber mal ehrlich, „Windmühle“ erinnert an das, was man im Schulsport absolvieren musste. Wer nennt denn eine Tanzfigur so? Ein Schmetterling dagegen hat was Elegantes, vielleicht nicht ganz so passend zum Disco aber schon viel besser. Vielleicht hatte jemand auch „flatterhaft“ im Sinn, als er/sie diese Figur so getauft hat.

Ihr merkt, ich habe langsam Entzugserscheinungen und freue mich schon wie ein Schmetterling auf den Blütennektar, dass heute endlich wieder Tanzen angesagt ist.

Was nach zwei Wochen Abstinenz wohl noch so übrig geblieben ist? In ein paar Stunden werden der Flauschsupport und ich es wissen.

Übrig geblieben ist von meinem Streifen Designerpapier in Holzoptik jedenfalls ein ausreichend großes Stück, um damit noch so einige Karten zu dekorieren. Aber Streifen müssen es natürlich nicht immer sein.

Ihr dürft Euch auf weitere schöne Karten mit „Holzeinschlag“ freuen.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und kommt gut in die neue Woche

Eure

Dörthe

Heute geht es rund

… jedenfalls trifft das für meine Karte zu, denn ansonsten ist es eher still im Flauschhaus. Den Kinder ist wohl gedämmert, das übermorgen wieder Schule angesagt ist.

Der Mittlere hat sich in seine Lieblingsbücher vertieft und ward seit heute früh kaum mehr gesehen. Der Älteste hat sein Kreativprojekt für Ethik fertig gestellt und macht nun noch etwas für die Seminarfacharbeit. Die Jüngste verbrachte den Tag mit Hörspielen und Mandalas.

Bei so viel Ruhe ist heute schon mein Kunden-Newsletter für den Monat Mai fertig geworden. Überhaupt bin ich ziemlich gut vorangekommen, nur die Jogurt Erdbeer Torte für morgen ist noch nicht gebacken.

Farblich passend dazu – oder zumindest ein wenig – ist meine Karte in Schwarz, Flüsterweiß und Sommerbeere.

Hier habe ich einfach mal ganz viele Kreise kombiniert, um jemandem einem „Hallo“ zu schicken.

Wenn so viele Produkte auf einmal Einzug in mein Stempelzimmer halten wie nach dem Premierenvorverkauf, dann müsste ich eigentlich alles aussortieren, was aus dem Katalog rausfallen wird. 🙂

Das auch, aber was ich sagen wollte: Bei so viel Neuem auf einmal verliere ich doch manchmal glatt den Überblick. Ja, tatsächlich!

Aber natürlich gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma. Der heißt nicht Internet, sondern Fokus auf etwas ganz Bestimmtes.

Das kann ein Produkt sein, wie zum Beispiel ein Stempelset, das ich mir auf den Tisch lege und nicht eher wieder in den Schrank räume, als dass vier bis sechs Projekte damit gestaltet sind. Manchmal wähle ich auch ein Designerpapier, ein bestimmtes Thema, eine Technik – wie vor ein paar Tagen Aquarelle – oder was immer mir in den Sinn kommt. Diesmal waren es Kreise.

Also sind viele Karten vom Basteltisch gehüpft, die etwas mit Kreisen zu tun hatten. Die Betonung liegt auf den K, aber Karten für Hochbetagte oder gern auch Senioren wären vielleicht auch mal eine Idee. Es gibt da so ein Stempelset im neuen Katalog. tss, tss, tss (Insider wissen jetzt bestimmt welches Set ich meine. Was Stampin‘ Up! sich wohl dabei gedacht hat?)

Zurück zu den Kreisen. Mir hat die Konzentration aus diese geometrische Form geholfen, bei all den neuen Schätzen nicht den Überblick zu verlieren.

Und wie es so ist, wenn die Ideen dann erst einmal sprudeln, hat sich die kreative Blockade schnell ins Nichts aufgelöst.

Schade nur, dass dann manchmal so wenig vom Tag übrig bleibt. Immerhin hat mich meine Karte auch rezepttechnisch inspiriert. Den Boden für die Erdbeer-Jogurt-Torte werde ich gleich noch vorbacken, noch dazu kreisrund – jedenfalls wenn die Form nicht ausläuft -und morgen kommt dann die Creme hinein.

Jetzt kommt mir plötzlich noch die Idee, Oreo-Cheescake-Muffins zu backen. Dass muss ebenfalls an Form und Farbe meiner Karte liegen. Da sagt noch mal einer Stempeln mache nicht dick. 🙂

Unsere Kinder bestimmt nicht – Teenager können Mengen vertilgen, dass man nur so staunt – und auch den Flauschsupport und mich sicher nicht. So toll Kreise auch sind, eine ganze Torte verspeisen wir nicht mal zu fünft auf einmal. Kleine runde Muffins kann man dagegen bedenkenlos im Ganzen vernaschen. Bissen für Bissen, versteht sich.

Ihr seht, so nützlich der Blick aufs Große Ganze ist, manchmal lohnt es sich, wenn man sich an einem kleinen Detail festbeißt.

Heute war es der Kreis und so kamen sogar vier neue facettierte Glitzersteine auf einer einzigen Karte zum Einsatz, obwohl mich so viel Bling auf einmal sonst nicht so anmacht.

Um diese Facetten würde uns jedenfalls jedes Insekt mit Sehschwäche beneiden.

Ratet mal, womit ich als Nächstes basteln werde…

Bis bald!

Eure

Dörthe

Zum Runden Geburtstag

… passt ein rundlicher Zuckerbäcker doch wunderbar, oder?

Ab einer bestimmten Ziffer vor der Null lässt man Zahlen auf der Geburtstagskarte wohl besser weg (das wird erst wieder interessant, wenn vorn eine sieben oder acht steht).

Jedenfalls denke ich, dass sich das heutige Geburtstagskind lieber von dem schnurbärtigen Herren auf unserer Karte überraschen lässt als von einer _ 0 zig.

„Alles Gute zum Geburtstag, liebe Sabine!“

Aber ganz so schlicht darf es bei einem Runden nun auch nicht sein, deshalb – Ihr ahnt es vielleicht schon wegen der komisch verkeilten Ministaffelei – enthält diese Geburtstagskarte im Inneren noch eine kleine Überraschung.

Trommelwirbel und Konfetti, oder sollte ich besser „und Torte“ sagen …

Klappt man die Karte auf, entfaltet sich ein wunderschöner Blätterkranz mit einem Banner und einer festlichen Geburtstagskarte.

Mich erinnert dieser Kartentyp an einige Bücher aus meiner Kindheit, die ich gehütet habe wie einen Schatz. Hat man die Seiten umgeblättert, wuchst aus dem Papier eine bezaubernde Szene mit filigranen Märchenfiguren, alles in 3D versteht sich.

Immer und immer wieder habe ich mich damals gefragt, wie das wohl funktioniert. Kein Wunder, dass es mir die neuen Framelits bei OnStage sofort angetan hatten. Mit ihnen sind Pop-Up-Elemente unkompliziert gefertigt.

Rechts habe ich Platz für ein paar persönliche Zeilen gelassen, die ich hier natürlich nicht zeigen werde. Endlich hab ich mal daran gedacht, meine Karte vor dem Schreiben zu fotografieren. Ihr glaubt gar nicht, wie viele interessante Karten Ihr schon verpasst habt …

Dieses dreidimensionale Innenleben ist ja nicht das erste dieser Art, das Stampin‘ Up! und bietet. Doch so einen raffinierten Mechanismus hatten wir, soweit ich mich erinnern kann, noch nie. Sogar meine großen Jungs waren davon begeistert.

Innen Torte außen Bäcker, wenn beides aus Papier ist, dann muss sich das Geburtstagskind auch keine Gedanken um Kalorien machen.

Da die liebe Sabine ihren _ 0 sten nicht feiern mochte, wäre echte Torte ohnehin keine gute Idee gewesen.

Also gab es ein Kärtchen, wie es jetzt nicht nicht allzu viele geben dürfte (alles neue Schätze aus dem Premierenvorverkauf).

Ich hoffe, unsere Überraschung ist geglückt!

Ein schönes Wochenende – ob mit oder ohne Torte – wünscht Euch

Dörthe

PS: Falls Ihr beim Lesen stutzen musstet, wegen des Bäckers aus Papier. Ich hatte nicht vor gehabt, ihn persönlich mit den Kalorien in Verbindung zu bringen. Das bezog sich ausschließlich auf den Fakt, dass Papierbäcker nur Papiertorten… Ach herrje, dass Sprache manchmal so kompliziert sein muss. Wer würde schon einen Bäcker verspeisen … Meine Schwägerin ist ein sehr friedlicher Mensch!