On Stage weiter geht´s …

… mit meinem Bericht. Ich fürchte allerdings, der wird heute nicht allzu lang. Meine Müdigkeit ist nach drei Tagen im Wald doch ziemlich groß. Schauen wir mal, wie weit wir gemeinsam kommen.

Nach einer kurzen Nacht im Hotel habe ich den Plan meinen Tag im Hotelpool zu beginnen zugunsten eines ausgiebigen Frühstücks verworfen. Das kommt davon, wenn die Bettlektüre so spannend ist, dass frau erst nach Mitternacht zum schlafen kommt.

Ines hatte liebenswürdiger Weise angeboten, Ines und mich am Hotel abzuholen und da standen wir dann (in der Nähe der Raucherinsel) und warteten. Nicht vergebens, nein, ganz und gar nicht. Wir waren nur überpünktlich vor die Tür getreten und unser Team-Taxi musste leider an einigen Ampeln warten…

… also brauchten wir ein klein wenig Geduld. Dafür wurden wir mit erstklassigem Service verwöhnt und direkt vor der Tür der Rheingoldhalle abgesetzt. Dort warteten bereits viele Demos an der Anmeldung. Wie wunderbar, dass ich bereits am Abend zuvor bei Center Stage eingecheckt hatte.

Aber man muss sagen, dass das Anmeldeprozedere recht zügig verlief. Ich musste also nicht lange auf meine Teammitglieder warten, bevor wir gemeinsam Richtung Saal schlendern und auf dem dorthin Weg ausgiebig swappen konnten.

Der Saal war brechend voll. Ich glaube, das war die größte Stampin‘ Up! Veranstaltung, die ich je in Deutschland erlebt habe.

Nach kurzen Ansprachen auf Deutsch und Englisch (man beachte ganz rechts auf der Bühne die beiden sitzenden Damen in schwarz, die simultan in Gebärdensprache übersetzten) und einer Live-Schaltung in die USA gab es spezielle Taschen und einen Jubiläums-Pin …

… und natürlich …

… die neuen Kataloge und jede Menge Geschenke mehr.

Ich weiß, das ist eine denkbar ungünstige Stelle, um meinen Bericht zu unterbrechen, aber mit geschlossenen Augen tippt es sich so schlecht. Vielleicht sollten wir das beim nächsten Teamtreffen üben (statt Bogenschießen mit Augenbinde).

Heißt im Klartext: Ich tippe nur noch Stuss und mache besser Schluß für heute.

Morgen geht es weiter mit meinem Bericht und den Neuigkeiten rund um diesen coolen Typen:

Den könnt Ihr nämlich ab morgen vorbestellen.

Gute Nacht sagt Euch

Dörthe

Einen Tag lang Steinzeit

Gut, das wäre sicher ein wenig übertrieben. Heute mussten wir unser Essen nicht selbst erlegen (wobei mir das fast lieber gewesen wäre, denn die Mittagsversorgung … nun ja), die Wärme kam bei 3 Grad Außentemperaturen aus der Zentralheizung (zumindest in den Räumen) und es lauerten auch keine Säbelzahntiger jenseits des Bächleins an der Froschmühle.

Unsere Team-Herausforderungen waren heute Bogenschießen und der Bau eines Autos aus Stämmen und Holzscheiben. Wenn Ihr Euch denkt, „Bogenschießen, wo ist da die Herausforderung?“, wir haben nur bei den ersten drei Durchgängen sehend geschossen. Danach mussten wir die Scheibe (wahlweise auch die Wildsau oder den heulenden Wolf – beide freilich aus Styropor) blind treffen. Eine(r) hat also geschossen, eine(r) hat Anweisungen gegeben, den Bogenschützen zu berühren und auszurichten war nämlich verboten.

Diese Aufgabe war absolut nach meinem Geschmack, denn Bogenschießen ist ein bisschen wie meditieren. Man ist sehr auf sich selbst fokusiert und wären es nicht gerade mal feuchkalte 3 Grad plus gewesen, hätte ich die Herausforderung noch mehr genossen. Später durften wir noch ein Auto aus Stämmen zusammenschnüren …

Ein wirkliches Kontrastprogramm nach dem Rundrum-Verwöhnprogramm in Mainz, kann ich Euch sagen.

Obwohl ich ziemlich platt bin, länger möchte ich Euch nicht mehr auf die Eindrücke von Center Stage warten lassen. Also, kommt mir mir in die Rheingoldhalle.

Dort wurden wir liebevoll empfangen und dank Christof, der mit Helga bei uns am Tisch saß, habe ich diesen schönen Kupferring samt Grußkärtchen auch mitnehmen können. Er hat mir seins geschenkt, denn auf meinem Platz war das Ensemble auf magische Weise verschwunden. „Danke, lieber Christof!“

Die Tische waren sehr geschmackvoll eingedeckt, im wahrsten Sinne des Wortes …

… und wenn ich bei diesem Anblick an das Kontrast-Schnitzel heute Mittag denke, „Herrje!“. Das Essen bei Center Stage war eine ganz andere Liga. Allein der Linsensalat (im Gläschen unter der Butterrolle) war ein Traum.

Aber natürlich kommt man nicht allein des Essens wegen, sondern vor allem, um sich nett zu unterhalten. Was für ein Glück, dass ich so nette Tischnachbar_innen hatte.

Neben Christof, der sich für mich ein Weilchen hinter der Tischdeko verbarg (bis wir mal drauf gekommen sind, den Pott zu drehen…), saßen meine Stempelmama Helga und meine Stempelschwester Christina mit ihrem Mann mit am Tisch. Ich weiß, das klingt alles bescheuert, aber Upline klingt genauso bescheuert und Teammitglied irgendwie auch zu technisch.

Im Grunde ist es auch nicht wichtig, wer bei einem solchen Abend aus welchem Team an einem Tisch sitzt, aber ich habe mich besonders gefreut, dass ich meine Zeit mit lieben Bekannten verbringen …

… und neue Menschen kennenlernen durfte.

Ihr seht, Christina und ich hatten Spaß und gemeinsam haben wir auch ein Selfie hinbekommen.

Mit Christina verbindet mich nicht nur die Abneigung gegen Make Up, sondern auch unser Humor. Mehr noch, diesmal haben wir sogar gemeinsam Pläne für das kommende Jahr geschmiedet. Für unsere Teams haben wir da etwas ganz Bestimmtes im Blick.

Irgendwann war die Vorspeise verputzt …

… meine Faszination für die anwesenden Gebärdendolmetscherinnen jedoch, sollte den ganzen Abend andauern.

Stampin‘ Up! sorgt bei allen Veranstaltungen dafür, dass Menschen mit besonderen Bedürfnissen selbstverständlich aufgenommen werden und die Unterstützung erfahren, die sie ggf. benötigen. Ich schätze Stampin‘ Up! sehr für diesen Unternehmensgeist und habe das Gefühl, dass hier kein Wasser gepredigt und Wein gesoffen wird.

So durfte ich während der zwei Tage in Mainz lernen, wie man „Facebook“ in Gebärdensprache übersetzt, dass die Gebärdensprache keine international einheitliche ist und es sogar Dialekte gibt.

„Danke Stampin‘ Up! dafür, dass Inklusion bei Euch kein Lippenbekenntnis ist!“

Der Raum war nicht nur für uns wunderschön hergerichtet, sondern schon für Samstag vorbereitet. Wir konnten also den einen oder anderen Blick auf das Kommende erhaschen.

Und natürlich haben wir uns alle an die Anweisungen gehalten.

Nach gutem Essen, netten Gesprächen – besonders gefreut habe ich mich, dass Daniela mit am Tisch saß – stieg unsere Vorfreude auf den kommenden Tag. [Ich weiß genau, welche Stammkundinnen mich um diese Erfahrung beneiden werden, denn Danielas Papierschöpfungen sind nicht nur wunderschön, die ist auch ein sehr herzlicher und positiver Mensch.]

Die Zeit ging viel zu schnell vorbei aber auf mich wartete ja noch ein weiteres Highlight mit einer Gruppe befreundeter Demos aus unterschiedlichen Teams. Mit den Stempelmädels wurde der Abend noch recht lang.

Im Hotelzimmer, das ich mir mit Ines aus meinem Team teilte, wurde dann noch ausgiebig im neuen Frühjahrskatalog und der Sale-A-Bration Broschüre geblättert – Pyjama-Party für Bastelfreaks sozusagen.

Wir hatten am Check-In nämlich schon unsere Tasche samt vieler schöner Andenken und Materialien erhalten. Beim „Auschecken“ gab es an diesem Abend noch ein spezielles T-Shirt für uns und ein Paket besonderer Geschäftsmaterialien. Führungskräfte werden eben nach Strich und Faden verwöhnt, selbst wenn sie sich selbst gar nicht so definieren sollten:

„Nanu, schon das zweite Mal bei Center Stage dabei? Wie habe ich das nur angestellt?“

Und damit schließt sich der Kreis meines heutigen Berichtes. Wie ich den Pfeil heute mit verbundenen Augen in der Styroporsau versenkt habe, dafür habe ich nur eine Erklärung. Manchmal braucht man neben Beharrlichkeit, Mut und Willenstärke eine helfende Hand (besser Stimme, Ihr erinnert Euch) und das nötige Quentchen Glück.

„Danke, liebes Leben, dass Du mir all das zur richtigen Zeit schenkst. Helga als Unterstützung, mich wie ich bin, meine Kunden und mein Team, wie ich mir keine besseren wünschen könnte und das Glück, dass sich die Dinge im passenden Moment fügen.“

Danke Euch fürs Durchhalten bis hierher und nun genug der philosophischen Betrachtungen. Ich brauche nach diesem Tag nur noch eins – ein warmes Bett mit kuscheliger Decke und süßen Träumen voller Vorfreude auf den morgigen Tag. Vielleicht machen wir ja morgen Feuer…

Schlaft gut!

Eure

Dörthe

Zurück aus dem Wald

Ihr habt Euch nicht verlesen. Heute hab ich um 7 Uhr das Haus verlassen und war erst 18:15 Uhr wieder daheim. Mein Weg hat mich tief ins Mühltal bei Eisenberg geführt, wo es keinen Handyempfang mehr gibt, dafür aber jede Menge zauberhafter Natur.

Nun gut, das Wetter war nicht ganz so zauberhaft aber ich war ja schließlich zum arbeiten im Wald. Team-Entwicklung abseits des Büros, dafür mir GPS und einem Puzzle in XXL. Das hieß im Klartext aus vielen einzelnen Holzteilen ein Hamster-, besser eine Art Rhönrad zu bauen – ohne Leim, Schrauben und Werkzeug. Gar nicht so einfach für Menschen, die viel am Schreib-/Basteltisch sitzen.

Am Schluß durften wir im Rad laufen, allein und sogar zu zweit. Voll cool, kann ich Euch sagen. Damit ist der Ausgang vorweg genommen – wir haben die Aufgabe bewältigt.

Was ich heute nicht mehr bewältige ist es, einen Beitrag über Center- oder On Stage zu schreiben, oder Swaps vorzustellen. Ich brauch jetzt erst mal ’ne heiße Wanne und viel Schlaf.

Um Euch wenigstens ein bischen mitzunehmen, hab ich Euch hier ein ganz kurzes Mini-Video von der Stimmung in Mainz hochgeladen.

Falls Ihr Euch wundert, alle blättern in den neuen Frühjahrskatalogen. 🙂 (Die ich ich natürlich noch nicht zeigen darf. Auflage erfüllt, würde ich sagen – bei der Dunkelheit.)

Morgen lest Ihr wieder mehr von mir, versprochen.

Eure

Dörthe