Tag der offenen Tür

Nur gut, dass sich das Wetter nach dem heftigen Regen, Hagel und Sturm am Freitag wieder beruhigt hatte, als mein Bastelzimmer gestern die Türen geöffnet hat.

So kam es, dass meine Gäste trockenen Fußes zur Tür hereinspazieren und eine kreative Auszeit genießen und viele neue Produkte begutachten konnten.

Bestens, dass mir irgendwann im Verlauf des trubligen Tages auffiel, dass ich noch kein einziges Foto gemacht hatte. So entstanden wenigstens noch ein paar.

Allerdings habe ich weder meine Jogurt-Erdbeer-Torte auf Film, besser Speicher, gebannt, noch die Oreo-Torte. Und inzwischen, Ihr könnt es Euch denken…

Fein, dass es allen gut geschmeckt hat, Gästen und Flauschfamilie gleichermaßen. Meine Lieben sind den Trubel im Haus an solchen Tagen schon gewöhnt und verkrümeln sich mit den Leckereien immer in die obere Etage.

Für meine Besucherinnen war eine kleine Ausstellung aufgebaut und natürlich gab es auch Make & Takes, was besonders meine neuen Gäste erfreute, die sich zum ersten Mal in meinem Bastelzimmer umgeschaut haben. „Was, wir können jetzt eine Karte basteln und mitnehmen?“

Klar, sowas macht einen Tag der offenen Tür doch erst richtig rund…

… und setzt die neuen Produkte prima in Szene.

Meine Gäste konnten sich eine der fünf neuen InColor Farben aussuchen und die Qual der Wahl war gelegentlich recht groß. Wie gut, dass Torte und Kaffee das „Leid“ gemindert haben. 🙂

Einfach herrlich dabei zu sein, wenn die Kunden die neuen Produkte entdecken. Ich liebe es, die Begeisterung zu sehen und freue mich auch, wenn die Ausstellung eine gute Orientierung für den Wunschzettel bietet.

Da wird so manches Produkt ergänzt und manchmal auch etwas wieder weggestrichen, weil Frau sich das Ganze doch etwas anders vorgestellt hatte. Mich grämt das überhaupt nicht, ganz im Gegenteil.

Mir liegt viel daran, dass meine Kunden mit ihren Einkäufen auch wirklich zufrieden sind und die schönen Stempel, Stanzen, Framelits und Papiere auch benutzen. Schließlich soll nicht das Kaufen selbst glücklich machen, sondern das Benutzen der Kreativprodukte.

Kein Drama also, wenn wieder etwas vom Wunschzettel runter fliegt. Dafür kommen ja meist drei andere Sachen dazu. *ha, ha*

Glaubt mir, ich weiß genau wie das mit den Wunschzetteln ist!

Apropos, wer gern noch einen druckfrischen neuen Jahreskatalog hätte, um sich inspirieren zu lassen, kann gern einen bei mir bestellen. Nutz dafür einfach das Kontaktformular.

Die neuen InColors haben gestern jede Menge gute Laune verbreitet und jede Farbe hat ihre Liebhaber gefunden. Was der Einen Limette, war der Anderen Sommerbeere.

Mit der Ausstellungsfläche komme ich trotz Kartenständern so langsam an die Grenzen. So musste der Hocker im Bastelzimmer ebenfalls als Ausstellungsfläche herhalten.

Einige Gäste waren doch überrascht davon, wie groß – besser klein – die Fläche ist, auf der meine Bastelprojekte nahezu täglich entstehen. Man braucht keinen riesigen Basteltisch, um Schönes gestalten zu können, aber Platz zu haben, hilft ungemein.

Im Flur erwarteten die ersten Kartenständer meine Gäste …

… im Bastelwintergarten ging es weiter …

Eigentlich war meine Holztheke ja mal für den Einsatz auf Märkten und Messen vorgesehen, aber inzwischen steht sie eigentlich rund ums Jahr an Ort und Stelle. Dort stelle ich fertige Karten und 3D Objekte ab, bevor sie in die Verkaufskiste oder den Briefumschlag wandern.

So können meine Kunden beim Abholen ihrer Ware praktisch immer etwas Neues entdecken und sich Anregungen holen.

Anregungen fanden sich gestern hoffentlich reichlich für meine lieben Gäste, die am Vormittag kamen und gingen und sich einfach ein wenig von Stempel zu Stempel, Stanze zu Stanze treiben ließen.

Am Nachmittag dann kamen die Workshopgäste und natürlich wurde da nicht nur das Workshopmaterial verbastelt, sondern auch so Manches auf den verschiedenen Tischen, Stehtischen und in den Kartenständern entdeckt.

So kam es, dass die Zeit am Ende etwas knapp wurde und wir fast dreißig Minuten länger beisammen saßen (oder standen) als geplant war. Kein Problem, ich war da flexibel. Die Männer mussten allerdings ein wenig länger auf ihre besseren Hälften warten, als sie eingeplant hatten …

Ich hoffe, alle Damen und Herren haben den gestrigen Tag gut verdaut. Wie gut, dass es Mobiltelefone gibt, um zu fragen, was man mit einem schlafenden Kind machen soll, um es zu wecken, um nachzufragen, wie lange es denn noch dauert oder einfach viel Spaß bei der kreativen Auszeit zu wünschen. 🙂

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag!

Nicht vergessen, heute ist Sammelbestelltermin. Schickt mir Eure Wünsche bitte bis spätestens 20 Uhr.

Eure

Dörthe

Danke in Meeresgrün

Gestern war es soweit, die vorerst letzte Stunde Aroha. *seufz* Ich habe diesen Sport geliebt und es macht mich wirklich traurig, dass damit jetzt Schluss sein wird.

Immerhin, mit Kaha wird es weitergehen, wenn auch an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier…

Trotzdem nehmen wir es sportlich. Wer weiß, wofür das Ganze gut sein wird. Vielleicht ist es im neuen Sportstudio ja viel schöner. Auf die eckligen Trinkflaschen aus schnellschimmelndem Plastik kann ich z.B. gut verzichten. Ob das neue Studio wohl eigene Trinkflaschen erlaubt?

Gestern haben sich jedenfalls Alle in den beiden Kursen noch mal ins Zeug gelegt. Der Älteste hatte heute sogar Muskelkater und stellte fest, dass er gestern ziemlich geschwitzt habe.

Was würde Robin dazu sagen? „Gut für die Lymphe!“

„Lieber Robin, danke für diesen Spruch und all die anderen, deine aufmunternden Worte, deine Geduld, deinen Enthusiasmus und die Liebe zu Deinem Sport, v.a. aber dafür, dass wir mit Kaha weitermachen können!“

Für meine Lymphe war der gestrige Abend v.a. deshalb gut, weil ich im Gegensatz zu männlichen Flauschfamilienmitgliedern, vor Kaha schon Aroha in den Knochen – besser im Shirt – hatte. Außerdem trug die Temperatur in Jena ihr Übriges dazu bei, dass wir schnell ins Schwitzen kamen.

Vor einer Woche hatte man noch das Gefühl, der November hätte mit dem Mai getauscht, jetzt scheint der Mai an den August abgegeben zu haben. Wenn der echte August da noch `ne Schippe drauflegt, na dann Prost!

Meine Dankekarte habe ich mit Produkten aus dem neuen Katalog gemacht. Ich weiß, Ihr könnt sie noch nicht bestellen – vom Premium Paket Orient mal abgesehen – aber manchmal geht einfach die Begeisterung mit mir durch. Bis zum 1. Juni warten? Unmöglich!

Also hüpft nun ab und an ein Projekt mit Neuem auf dne Blog. Und was neue Tanzfiguren angeht, da halte ich Euch natürlich auch auf dem Laufenden.

Apropos, laufen war in den letzten Tagen zwar etwas schmerzhaft, aber kein großes Problem. Ihr wisst, der kleine Fauxpas mit meinem Fuß und Flauschsupports Tanzschuh. Und nachdem ich ihm – dem Flauschsupport, versteht sich, von all dem netten Feedback per Kommentar, Mail und sogar Telefon zu diesem Blogbeitrag berichtet habe, beschloss er selbigen zu lesen.

Natürlich habe ich ihn zusätzlich ein wenig motiviert, indem ich ihm augenaufschlagend, Kopf schief gelegt zusäuselte: „Ich fürchte Schatz, Du bist nicht ganz so gut weggekommen.“

Wie sich herausstellte, fand mein Tanzgatte den Blogbeitrag durchaus lustig. Er bemängelte allerdings: „Das ist im Tango passiert, nicht im Slowfox!“

Ich darauf: „Für einen guten roten Faden muss man die Wahrheit schon mal opfern!“ *hust*

Hatte ich den Unfall doch tatsächlich dem falschen Tanz zugeordnet. Und zwar nicht wegen des roten Fadens, sondern schlicht, weil ich nie geglaubt hätte, dass meinem Mann so etwas in einem vertrauten Tanz passiert sein könnte. „Das macht ja alles noch viel schlimmer, mein Lieber. Aber danke, dass Du so ehrlich bist …“

Ob nun Tango oder Slowfox, Aroha oder Kaha – meine heutige Karte greift nichts davon wirklich auf. Aber schließlich ist eine schöne Karte auch dann eine schöne Karte, wenn sie kein „passendes“ Muster hat. Ich wäre sonst ziemlich schnell am Ende mit meinem Stempellatein.

Stellt Euch vor, Stempel für jede Sportart, Garten- und Hausarbeit, den Arztbesuch und Elternabend und für Preisträger… (Der Mittlere kam heute mit einer Urkunde und Geschenken für seinen Erfolg beim Känguru-Wettbewerb nach Hause. Da geht es nicht um Weitsprung, sondern um Mathematik, falls Ihr von dem Wettbewerb noch nie gehört habt. Und meine Jungs lieben Mathematik!)

„Danke, lieber Flauschsupport. Die mathematische Begabung haben die Jungs mit Sicherheit von Dir!“

Was ich von mir mit ziemlicher Sicherheit behaupten kann, ist dass ich nach einem ziemlich heißen Tag, ziemlich müde bin.

Morgen früh steht noch Hausputz XXL an, denn am Samstag öffnet mein Bastelzimmer die Türen. Ich sollte also früh schlafen gehen, besser gegangen sein…

Das mit der Sprache, das haben die Kids eher von mir. 🙂

Gute Nacht sagt Euch

Eure

Dörthe

Genieß das Leben

Das dachte ich mir gestern Nacht, als ich mit dem Flauschsupport vom Tanzkurs zurück kam. In der Nachbarschaft quackten die Frösche, über uns der Sternenhimmel und hier unten nur wir zwei …

… und mein schmerzender Fuß. *aaargh*

Neue Figuren gehen einem eben nicht immer gleich so locker von der Sohle und so kam es, dass der Flauschsupport selbige – unbeabsichtigt – über den Spann meines linken Fußes streifte. Wobei streifen eher beschönigend ausgdrückt ist. Man könnte auch sagen, er rammte seine Ferne – Absatz voran – in meinen Fuß.

Das sind die Momente in denen ich mir sage: „Tanzen ist ein Sport, liebe Dörthe. Wunderbar, schillernd und bunt.“

Schillernd und bunt war dann auch wenig später mein Fuß. Doch der Schmerz ging fast unter in meinem Erstaunen. Nicht etwa wegen dieses Fauxpas, sondern weil ich doch tatsächlich fast erraten hatte, welches unsere neue Figur sein würde.

Hovercross, wer hätte das gedacht und das völlig ins Blaue hinein. *ups, dieser Vergleich hinkt nicht mal, er ist sogar ziemlich treffend – im doppelten Sinne jetzt „blau“ und „treffen“, Ihr versteht…*

Nun ja, der Flausch war zerknirscht, was mein Fuß ebenfalls von sich behaupten konnte. Das ist schon ein Kreuz mit diesen Tanzfiguren, ein Hovercross um es genau zu nehmen.

Aber bevor Ihr glaubt, ich könne die Zukunft vorher sagen und mir Anfragen schickt, was heute auf meinen Blog kommt, das weiß ich natürlich schon. Was im neuen Katalog sein wird, ebenfalls, ganz ohne Glaskugel.

Aber und auch dafür brauche ich keine besonderen Fähigkeiten. „Im aktuellen Katalog sind auch sehr schöne Produkte wie zum Beispiel diese:“

Das Beste daran, alle sind noch zu haben. Die Stempelsets „Reihenweise Grüße“ (für den Spruch), „Carousel Birthday“ (für das Pferdchen) und „Feierstimmung“ für meine Kleckse im Hintergrund. Letzteres Set bleibt uns erhalten, während wir den anderen beiden bald Adieu sagen müssen.

Ach ja, fast hätte ich die Framelits „Stickmuster“ vergessen. Die bleiben ebenfalls …,

… was mich über so manchen anderen Katalogverlust hinweg getröstet hat.

Über den Verlust einiger Quadratzentimeter meiner Epidermis – so nennt sich, meiner Erinnerung an Schulzeiten zufolge die oberste Hautschicht – über diesen Verlust jedenfalls war der Flauschsupport noch heute untröstlich.

Tja, wo gehobelt wird, da … *Ich merke gerade, dass auch dieser Vergleich ein eher ungünstiges Kopfkino in Gang bringt.*

Deshalb versichere ich Euch treuen (oder neuen) Gästen meines Blogs mal besser rasch, dass mein Fuß noch nicht olivgrün schillert und überhaupt Alles nicht ganz so tragisch ist. Tanzen ist nun mal Sport und morgen werde ich meine letzte Aroha-Stunde im Sportclub genießen, bevor uns unser Trainer verlassen wird. Fuß hin oder her.

Mit Kaha wird es an anderem Ort zu anderer Uhrzeit wohl mit Robin weitergehen, so wie es jetzt aussieht. Doch Aroha wird mir sehr fehlen.

„Genieß das Leben in vollen Zügen“ – wie herrlich doppeldeutig dieser Spruch doch sein kann. Ich genieße jeden Atemzug, morgen beim letzten Aroha-Abend um so mehr, und was die zweite Deutungsmöglichkeits angeht:

Wenn es mal dick kommt, trotzdem das Leben genießen. Ich weiß, die Bahn würde nie mit einem Spruch und vollen Zügen werben. Als treue Bahnfahrerin fokusiere ich ganz schnell wieder auf den eigentlichen Sinn des Spruches und zitiere für alle, die neue Figuren im Slowfox lernen mein liebes Teammitglied Ines die Erste:

„Ärgere Dich nicht, wenn Dir ein Vogel auf den Kopf kackt. Freue Dich, dass Elefanten nicht fliegen können!“

Und um es gleich vorweg zu nehmen, der Elefantenvergleich hat mit dem Flauschsupport überhaupt gar nichts zu tun… Reiner Zufall…

Eure

Dörthe

PS: Elefanten haben sehr weiche Fußballen und außerdem kenne ich keinen der Standard tanzt. 😉