Einen unruhigen Ruhestand…

… sah eine Bekannte für eine reiselustige Person aus ihrem Freundeskreis voraus. Deshalb wünschte sie sich eine Karte zum Ruhestand, die nicht nach Gartenpflege oder Couch aussehen sollte. Was eignet sich besser als ein Bogen aus der Designerpapier-Serie „Meine Welt“. Mir gefiel die Weltkarte für diese Auftragsarbeit besonders gut.

20130805_32225_Stampin_Up_Karte-RuhestandAuch das Glutrot sollte Aktivität statt Beschaulichkeit ausstrahlen. Schön, wenn man sich mal was Ungewöhnliches ausdenken darf.

20130805_32228_Stampin_Up_Karte-RuhestandUnd weil ein Bogen Designerpapier ja doch recht groß ist, hatte ich auch die Karte für meine liebe Upline Helga auch mit diesem Papier gestaltet. Die hatte ich Euch gestern noch gar nicht gezeigt.

20130805_32231_Stampin_Up_Helga_HopenHier habe ich auf die Convention in Salt Lake City angespielt und natürlich das passende Stück des Designerpapiers daür benutzt. Das süße Pünktchen soll Salt Lake City markieren (schätze, die Stadt ist auf meiner Karte flächenmäßig explodiert). Zum Glück bin ich ja keine Kartenzeichnerin, sondern darf die Städte und Proportionen so darstellen, wie es mir gefällt und das Material es nahe legt.

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Die silberne Pfeilklammer (Einen unruhigen Ruhestand… Art.nr. 129389) und die Ausstanzungen mit der neuen Pfeil-Bordürenstanze (aus dem neuen Herbst-/Winterkatalog) sollten Helgas Rückkehr nach Deutschland andeuten. Passend zum Spruch „schön, dass Du wieder da bist“, den ich aus zwei Spruchstempeln kombiniert habe. Nicht Helgas Farben, ich weiß, aber ich wollte diese Idee unbedingt ausprobieren.

Herzlich gelacht haben wir übrigens darüber, dass Helga mich fragte, welchen Stempel ich für ihre Karte verwendet hätte. Sie hatte das neue Designerpapier zunächst nicht erkannt. Ja, selbst die Top-Demos schwächeln gelegentlich. 🙂

Einen kurzen Reisebericht habe ich auch noch für Euch. Ganz ohne Stampin‘ Up! dafür aber mit jeder Menge Tierischem und Ruhrpott-Romantik.

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Auf diese Kulisse konnten wir abends von unserem Fenster in der Jugendherberge Landschaftspark Nord in Duisburg schauen. Rostige Ruhr-Romantik pur! Das Team der Jugendherberge war super nett. Am Sonntag gab es sogar Frühstückseier. Mich hat nicht gestört, dass die Auswahl an Käsesorten überschaubar war. Man fährt ja nicht in erster Linie zum Essen in den Urlaub. Die Kinder sind ohnehin meist mit Schokoladenaufstrich zufrieden.

Dann waren wir ganztägig auf Achse, mit etwas Proviant im Gepäck. Abends gab es meistens Pizza, Salat oder Reisgerichte in einem der unzähligen Imbiss-Läden in der Umgebung der Jugendherberge.

20130814_32832_Duisburg_BinnenhafenDie Tour durch den Binnenhafen von Duisburg war wirklich spannend. So viele Container und Frachtschiffe auf einem Fleck! Der Schiffsführer wußte Spannendes zu berichten. Aber allein fürs Auge war die Rundfahrt toll, selbst bei durchwachsenem Wetter.

20130814_32729_Arnheim_GorillaFürs Auge gab es auch im Burgers Zoo Arnheim genug. Allein die Ausmaße der Parkplätze ließen uns in ehrfürchtiges Staunen ausbrechen. Unglaublich, welche Menschenmengen dort schon am frühem Morgen einpendeln. Tierisch wurde auch so Einiges geboten. Vor dieser Außenanlage für Gorillas haben wir lange der Mutter mit ihren Zwillingen zugeschaut. Der Kleine links sah aus wie ein Punker. Überhaupt scheinen Affenkinder mit dieser Frisur auf die Welt zu kommen.

20130817_34675_ZOOM-Gelsenkirchen Dieser Zwerg aus Gelsenkirchen auch.

Die älteren Herrschaften unter den Affen haben geordnetere Haarschöpfe, sind aber sonst gelegentlich etwas schrullig…

20130817_34721_ZOOM-Gelsenkirchen… oder leiden schon an Haarausfall.

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Dafür haben Menschenaffen wirklich einen interessanten Charakter. Ich könnte sie stundenlang beobachten. Diese Aufnahmen sind auch im ZOOM Gelsenkirchen entstanden. Ihr seht, ich stehe lieber hinter als vor der Kamera.

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Die Haltung der Tiere in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen macht ranzoomen leicht. Ich habe selten so schöne Gehege gesehen. Die Tiere verhalten sich sehr natürlich und sind herrlich aktiv. Der Mensch kann einzigartige Beobachtungen machen.

Einzigartige Tiere, die nur selten in Zoos in Deutschland gehalten werden, zeigt der ZOO der Duisburg. Er hat uns auch sehr überzeugt. Der Favorit unserer Kinder! Nicht zuletzt deshalb:

20130814_33234_Duisburg_Zoo_DelfineMan kann zu Delfinarien geteilter Meinung sein, wie zu Zoos im Allgemeinen. Zum Glück haben sich die Haltungsbedingungen von Wildtieren in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert. Für mich sind Tiergärten Orte der Bildung und Entspannung. Was der Mensch kennt, schützt er eher. Unser Ältester ist seit Jahren Mitglied bei yaqu pacha, einer Gesellschaft zum Schutz wasserlebender Säugetierarten Südamerikas. Er ist im Delfinarium in Nürnberg auf diesen Verein aufmerksam geworden und unterstützt nun den Artenschutz.

20130814_33236_Duisburg_Zoo_DelfinariumSpaß hatten wir natürlich auch in Duisburg, vor allem, als es für die vorderen Reihen plötzlich sehr nass wurde. 🙂

Große Gebiete zum Herumstreifen haben in freier Wildbahn auch die Tiger. Sie sind deshalb in Gefangenschaft durchaus anspruchsvolle Tiere, die ein gut strukturiertes Gehege benötigen. Duisburg hatte auch in dieser Hinsicht was zu bieten. Auf dieses Foto habe ich lange gelauert. Es ist nicht nachbearbeitet, sondern nur durch den Einsatz eines Blitzgerätes so gelungen.

20130814_33806_Duisburg_Zoo_Tiger20130814_33812_Duisburg_Zoo_TigerSo, und bevor es Euch langweilig wird, belasse ich es erst mal bei meinem „kleinen“ Reisebericht.

Wir haben noch einige andere schöne Ausflüge gemacht. Davon vielleicht – und Kreatives sicher – später mehr.

Es grüßt Euch herzlich

Dörthe

Zurück in Jena

Da bin ich wieder. Schön, dass Ihr wieder reinschaut.  Wir hatten eine super Woche im Ruhrgebiet mit jeder Menge Highlights. Für mich war eins der schönsten Erlebnisse der Besuch in der Stempelwohnung von Helga Hopen.

Das hatte ich mitgenommen:

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20130806_32251_Stampin_Up_Helga_Hopen Eine Kartenbox mit Magnetverschluss inklusive  „Schön dass Du wieder das bist“ Karte,  einen Five Senses Touch Becher von Kahla Porzellan, eine passend gefüllte Geschenkschachtel und meinen Stempelflausch Fan-Pin.

Mit dem Verschenken von Tassen ist es so eine Sache, aber diesen Becher wollte ich Helga unbedingt mitbringen. Kahla-Porzellan ist eine Traditionsfirma ganz in der Nähe von Jena. Ich dachte, ich bringe Helga was aus der Umgebung mit. Außerdem wärmt der Becher durch die samtige Beschichtung frostige Demohände in der kalten Jahreszeit. Und er erinnert an „Flauschiges“.

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Nicht nur ich, die ganze Familie hatte eine super Zeit mit Helga und Ihrer Familie. Ich glaube, im Hause Hopen sind inzwischen alle Bewohner vom Stempelvirus befallen. Wir sind warmherzig aufgenommen und bis in den späten Abend bewirtet worden. Die Kinder haben sich gefühlt als wären wir daheim. Überhaupt glaube ich, dass bei Helga fast rund um die Uhr die Tür offen steht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Hopens irgwendwer abgewiesen wird. Danke Helga, Christof und Katharina!

20130810_32781_Stampin_Up_HelgaHelga begutachtet meine Kette.

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Ich jugendherbergszerzaust, Helga wie aus dem Ei gepellt! 🙂

Bei Helga habe ich neue Ideen bekommen und natürlich einen Blick auf die tolle Fotos von der Convention in den USA werfen können. Helgas mitgebrachte Swaps waren zum Teil umwerfend.

Alle Workshop-Teilnehmer am kommenden Montag dürfen sich also freuen. Meine Inspiration wird sicher bis dahin anhalten. Wer sich noch nicht angemeldet hat, muss sicher leider bis zum September gedulden. Der Workshop am 26. August ist restlos ausgebucht.

Ab morgen bin ich erst mal wieder ohne Pause mit Ideen für Euch da. Alle Mails und Bestellungen werden zügig abgearbeitet – versprochen! Apropos Bestellungen, noch läuft die Designerpapier Aktion von Stampin‘ Up! Da solltet Ihr zugreifen. Ihr spart 0,27 € pro 12×12“ Bogen, das sind fast 25%.

Weitere Neuigkeiten morgen inklusive kleinem Reisebericht. Natürlich war der Besuch bei Helga nicht das einzige Highlight. Wir haben einige beeindruckende Zoos besucht und davon schöne Aufnahmen mit zurück gebracht. Die knapp 2.000 Fotos müssen nun aber erst einmal gesichtet und zur Teil nachbearbeitet werden. Bis morgen also!

Herzliche Grüße

Dörthe

 

Tafeltechnik

Eine Freundin bat mich für die Schuleinführung Ihres Enkelkindes eine Karte und einen Schulranzen aus Papier zu machen. Was eignet sich besser für den Schulanfang als eine Karte mit Tafeltechnik.

20130805_32213_Stampin_Up_Schulanfang Das Designerpapier findet Ihr nicht bei Stampin‘ Up. Ich habe es gezielt ausgesucht, weil in den Ranzen ein wenig Bares für den nächsten Lego-Einkauf rein sollte. Was passt da besser als Zahlen! Der flüsterweiße und schwarze Farbkarton sind natürlich original Stampin‘ Up!

Den Schulranzen habe ich mit der Big Shot und der Stanze Mini-Tasche gemacht. Besonders praktisch sind die Süßen Pünktchen, um die Träger zu fixieren.

20130805_32219_Stampin_Up_SchulanfangUm den Eindruck einer Tafel zu verstärken, habe ich den weiß gewischten, schwarzen Farbkarton an den Ecken auch mit Süßen Pünktchen in weiß aufgepeppt. Der „Schwamm“ ist mit der Stanze gemacht und mit Kordel an der „Tafel“ montiert.

20130805_32215_Stampin_Up_SchulanfangIch hoffe, der ABC-Schütze freut sich.

Für Euch vielleicht weniger erfreulich: Ein paar Tage Blog-Pause. Wir sind mit den Kindern ein wenig auf Achse. In den Ferien will man ja schließlich was erleben.

Haus und Garten übernehmen unsere Freunde, die sich täglich um unsere Vierbeiner kümmern. Durch das Hochwasser ist Vieles liegen geblieben. Gut, wenn man gartenbegeisterte Freunde hat. Sie entspannen sich beim Unkraut rupfen. Die Arbeit, ups, Entspannung wird ihnen so schnell nicht ausgehen. Aufträge fürs Bloggen verteilen wir aber nicht auch noch. Außerdem: Stempelflausch gibt es nur original von mir für Euch. Gäste im Haus gern, aber das Bastelzimmer ist und bleibt mein Refugium.

Auf bald!

Eure Dörthe