Swaps aus Amsterdam

Bevor ich mit den Swaps starte, und das sind diesmal so einige, hier noch ein kleiner Eindruck vom Veranstaltungsort.

So sahen unsere Tisch am ersten Tag aus…

… und so wenig später.

Nun ja, ich spare mir mal sämtliche Worte zu diesem Schwund-Phänomen und hoffe, Stampin‘ Up! wird bei den nächsten Veranstaltungen wieder Deko für uns dabei haben.

Kommen wir nun zu den wunderschönen Swaps, die ich in Amsterdam ertauschen konnte. Wenn Du sehen möchtest, wer mit mir getauscht hat, dann klickt auf die Galerie. So kannst Du die einzelnen Fotos größer sehen und Dir die Namen der Swapper und Swapperinnen anzeigen lassen.

So viele schöne Sachen habe ich bekommen, jede Menge neuer Ideen, Praktisches, Leckeres, Verspieltes, Interaktives … „Danke, bedankt, merci, thank you .. !“

Eigentlich müsste man viele der Swaps in einem Video präsentieren. Ein paar stelle ich in den kommenden Tagen noch mal genauer vor.

Soweit für heute. Die Jungs brauchen neue Schuhe und ich bin froh, dass ich meine Vorbestellungen schon aufgegeben habe. Vermutlich wäre nichts mehr viel für Mutters Stempel übrig geblieben, wenn wir zuerst Schuhe gekauft hätten.

Nun, wie befand der Mittlere in Anbetracht meiner entzückten Ausrufe beim Auspacken der neuen Bastelsachen gestern: „Mama, es ist nur Papier!“

Das Kind hat ja keine Ahnung…

Ihr bestimmt, denn sonst würdet Ihr ja keine Zeit auf meinem Bastelblog verbringen. Danke fürs Vorbeischauen auf Stempelflausch

sagt

Dörthe

Zurück und doch noch unterwegs

… im Kopf jedenfalls ist alles noch voller Amsterdam-Eindrücke.

Was noch aussteht, abgesehen von meinen zwei Paketen neuer Ware und der Pizza für die Kinder heute Mittag, sind im Reisebericht die Produktspotlight, der Abend mit Helga und der Absschlußtag von OnStage. Holt Euch also am besten eine Tasse Tee und bestellt der Familie eine Pizza statt Euch selbst in die Küche zu begeben.

Ich habe Euch noch gar nicht gezeigt, wo ich mit Ines, Ihrem Mann und dem Monster abgestiegen bin. Zum Glück hatte ich ein Doppelzimmer …

Das Bett war super, genau so wie ich es liebe und zu meiner großen Freude konnte man die Fenster zum Lüften öffnen. Das ist heutzutage ja keine Selbstverständlichkeit mehr.

Im Zimmer gab es sogar einen Wasserkocher, Tee und Kaffee. Das einzige, was fehlte war ein Kühlschrank, aber den haben wir nicht vermisst. Wir waren ja nicht zum Essen in Amsterdam, jedenfalls nicht hauptsächlich, falls meine Berichte bis hier hin anderes nahe gelegt haben sollten.

Außerdem, einen Kühlschrank hätten wir ganz einfach mit ins Hotel nehmen können. Auf dem Weg zum Abendessen bot sich eine Gelegenheit.

Soweit ich es verstehe, geschenkt und voll funktionstüchtig. 🙂

Wir haben uns bei jedem Hauseingang gefragt, wie die Niederländer ihre Möbel wohl in ihre Wohnungen bekommen (falls das jemand aufklären kann, nur zu!).

Bei diesen schmalen Hauseingängen muss man wohl auf Ohrensessel und Schrankwände verzichten?

Echt faszinierend und fast überall hatte man freien Einblick in die Wohnungen. Meine Kinder hätte das gefreut. Es war offentlichtlich, dass mein Ordnungsverständnis ganz und gar unniederländisch ist und ich schwor mir, es etwas gelassener anzugehen.

Deshalb hat mich zuhause angekommen fast der Schlag getroffen, als ich das aufgeräumte Zimmer des Mittleren sah. Okay, beim Blick in die Küche war ich wieder in Amsterdam. Also zurück dorthin …

… und ins italienische Restaurant, in dem Helga für ihr Team reserviert hatte, also auch für mich und meine Mädels.

Nachdem wir uns bei OnStage kaum mal länger unterhalten konnten, freute ich mich rieisig auf den gemeinsamen Abend. Und der war so wie zu vermuten stand, vergnüglich und zu laut – jedenfalls für die anderen Gäste im Restaurant, die uns mit jeder Stunde mehr böse Blicke zuwarfen.

Dabei sehen wir doch ganz friedlich aus, oder?

Weniger friedlich ging es in einer Wohnung in Restaurantnähe zu. Jedenfalls vermute ich das, denn als wir uns zu später Stunde auf den Heimweg begaben, kam plötzlich eine Maus aus einem Fester im oberen Stockwerk geflogen.

Wenn man mal davon ausgeht, dass das Stofftier keine Suizidabsichten hatte (was ich bei so manchem Stofftier gut nachvollziehen könnte), dann muss Minnie geworfen worden sein. Fragt sich nur von wem?

Der absoluten Stille, die nach kurzen Turbulenzen herrschte, entnehme ich mal, dass niemand den Wurf bereute oder alle total geschockt waren. Fast hätten wir die Stoffmaus adoptiert, aber da war ja schon ein Monster im Auto. …

Vielleicht sollte Minnie ja auch nur eine kleine Spritztour machen.

Überhaupt scheinen die Menschen in Amsterdam in Sachen Mobilität ziemlich kamikazemäßig unterwegs zu sein …

… so eine Karre brauchen wir beim nächsten Mal für unsere Swaps.

Nun zum interessanten Teil: Stempeln, Stanzen und vielen vielen neuen Produkten. Aber ich lasse die Minnie noch nicht komplett aus dem Haus. Ist die Maus Katze zu früh aus dem Sack, ist ja sonst die ganze Überraschung weg.

Fangen wir mal mit Stampin‘ Up!s größtem Irrtum an:

Man kann alles haben? Alles aus dem Premierenvorverkauf! Hat das mal jemand ausgerechnet?

Ich habe es getan. Leute, ich glaube, Ihr habt da das Verb verwechselt. Man muss alles haben, ähm besser – darf, also kann … verflixt. Was ich sagen wollte war: „Herrje, was soll ich nur weglassen?“

Praktischer Weise hatte Stampin‘ Up! diesmal auf jeder Seite oben ein Artikelnümmerchen abgedruckt, mit dem man – schwups – gleich alles von der betreffenden Seite auf einmal in den Warenkorb legen konnte.

Konnte, wohl gemerkt, aber besser nicht sollte. Designerpapier, Stempel und Stanzen machen so schlecht satt (was mich an die Pizza erinnert, huch!).

Und dieses Schild machte es auch nicht besser:

Erst Sahnehäubchen, dann trocken Brot, was?!

Wenn meine beiden Pakete heute anlanden, dann werden sie Vieles aber nicht Alles aus dem Vorverkauf beinhalten. Ich kann sowieso nicht alles auf einmal nutzen und so bleibt noch was zu wünschen übrig für später. Also ein wenig, ein kleines Wenig, ein klitzekleines … *seufz*

Aber keine Bange, ich gehöre nicht zu denen, die gleich am ersten Abend in Amsterdam bestellt haben. Überhaupt lasse ich mich von keinem Schild und keiner Vorführung beeinflussen. Gekauft wird nur, was mich total anspricht und zu mir passt.

Trotzdem ein herzliches Dankeschön an alle Demos, die beim Spotlight präsentiert haben.

Anke, besser bekannt als Klikaklaka

Nadine, besser bekannt als Pünktchenstempel

Und alle anderen Demos, von denen ich kein Foto mit nach Hause genommen habe.

„Ihr habt das wirklich sympathisch gemacht. Vielen Dank!“

Kein Wunder, dass erst die Mädels dicht umlagert waren…

… und dann die Tische in den Mitmachbereichen.

Ein ganz schönes Gedränge war das, sowohl oben, als auch unten…

Wie gut, dass die meisten Damen und Herren da schon fertig geswappt hatten und keine Tüten und Kisten mitschleppen mussten. (Solche Fotos bekommt man übrigens, wenn man Stanzteile am Boden sucht.)

Habt Ihr die neuen Teilchen schon erspäht? Die sind in meine Vorbestellung gewandert. Herrlich, kann ich Euch sagen (und immer noch keine Pizza belegt, hoffentlich liest das Jugendamt nicht mit …).

Ich denke mal besser, das ist eine gute Stelle, um den heutigen Bericht zu beenden. Nach einigen Tagen Sitzen (ich sage nur, neue Artikelnummern in die Buchhaltungssoftware einpflegen) brauche ich erstens Energie, sprich Pizza, und zweitens Bewegung. Zum Glück ist heute Abend Aroha-Zeit und hinterher noch Kaha.

Die Swaps zeige ich Euch dann morgen zusammen mit den letzten Eindrücken aus Amsterdam, wenn ich von den neuen Produkten wegkomme…

Liebe Grüße nach überall

Dörthe

Amsterdam zum Dritten

Vor lauter Ausverkaufs-Updates hätte ich doch fast meinen Reisebericht vergessen. Nur kurz vorab, falls Ihr es noch nicht gelesen habt, die ersten Produkte sind schon ausverkauft und mich haben viele Fragen meiner Kunden erreicht, von denen ich einige hier beantworten möchte.

Frage 1: Auf der Ausverkaufsliste stehen viele Produktpakete. Bedeutet dass, das alle diese Produkte nicht mehr im neuen Katalog sein werden?

Antwort: Wenn Produktpakete abverkauft werden, bedeutet das nicht in jedem Fall, dass Stempel, Stanzen oder Framelits nicht mehr im neuen Katalog sein werden. Einzelne Produkte werden bleiben, sind aber nicht mehr mit 10% Preisvorteil im Paket bestellbar. Andere Produkte fallen komplett heraus!

Frage 2: Stampin‘ Up! hat diesmal viele Acessoires auf der Ausverkaufsliste. Wird es kaum noch Schmuckelemente geben?

Antwort: Nein, Stampin‘ Up! macht hier Platz für viele neue Bänder und Schmuckelemente. Am bewährten Prinzip, dass alle Produkte perfekt farblich aufeinander abgestimmt sind, wird natürlich nicht gerüttelt. Neben vielen neuen Artikeln kommen einige der Klassiker im neuen Gewand zurück. Es gibt also keinen Grund zur Sorge, sondern gerade viele preiswerte Schnäppchen, an denen Ihr noch lange Freude haben werdet, wenn Ihr sie jetzt kauft.

Und damit genug des Updates. Kommen wir zum Reise-Update, OnStage Amsterdam am vergangenen Freitag.

Nach einem sehr vergnüglichen CenterStage Abend im luxeriösen Okura-Hotel am Donnerstag …

… und wenig Schlaf bin ich Freitag früh aus dem Bett gekrabbelt und zum Frühstück gestiefelt.

Das sieht auf dem Foto schlechter aus, als es war. Es gab alles, was ich gebraucht habe, vom geliebten Rührei bis zu Goji-Beeren und frischen Früchten.

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Ines und unserem Chauffeur (Ines‘ Mann, für alle, die es noch nicht mitbekommen haben), ging es per Auto direkt bis vor die Tür des Kongresscenters. Was für ein Service!

Doch was war dort los?

Reisegepäck, Taschen, ein Rollstuhl?

So sieht es aus, wenn Demos ein Teamfoto machen. 🙂

Ihr seht, solche Fotos wecken unentdeckte Kräfte in den Menschen. Dafür wird alles stehen und liegen gelassen. Nun ja, fast alles …

Tatsächlich haben diese Damen einfach eine Lücke im Gewusel besonders clever ausgenutzt, denn im Grunde war überall reges Treiben. Wände über Wände voll Swaps!

Und das Swappen war noch in vollem Gange. Ines und ich hatten die Hände allerdings frei, denn wir waren ja schon am Vortag restlos leer geswappt worden.

So konnten wir ohne schwere Tüten, Kisten oder Monster im RAI herumlaufen, mit befreundeten Demos plaudern, neue Leute kennenlernen und Fotos einsammeln.

Und natürlich durften auch Fotos von uns selbst vor dem Stampin‘ Up! Hintergrund nicht fehlen.

Ihr seht, wir hatten Spaß (und eine nette, unbekannte Demokollegin, die rasch ein Foto von uns beiden gemacht hat).

Einzeln haben wir das auch allein geschafft.

In Rosa …

… oder doch besser in Weiß?

Bei mir stellte sich diese Frage nicht.

Wieso spreize ich den kleinen Finger so ab? Ich glaube, das muss ich noch üben.

Ich sollte mir meine Schokoladenseite merken.

Aber bevor ein falscher Eindruck entsteht, wir hatten unseren Spaß bei diesen Foto-Aktionen und ich mag die Motive, die wir mitgebracht haben sehr. Sie sind eine schöne Erinnerung an die gute Laune, die während OnStage überall im RAI zu spüren war.

Im großen Veranstaltungssaal ein vernünftiges Foto zu machen, war schon um Einiges komplizierter. So viele Menschen und dann das Licht …

Hat Ines doch trotzdem gut hinbekommen und schaut mal, was sie noch eingefangen hat.

Hui, das ist schon ein komisches Gefühl, wenn der eigene Name auf der Anzeigetafel steht und auch noch laut vorgelesen wird. Ich durfte in der Kategorie „Aufstieg zu Silber Elite“ über die Bühne laufen. „Holla, the Woodfairy.“, wie meine Jungs es verunglimpft haben.

Es gibt auch ein Foto von meinem Bühnengang, aber ob ich das hier wirklich zeigen sollte…

… scharf ist was Andere. Weniger rumhampeln, Frau Flausch!

Nach den Ehrungen und einigen Bühnenpräsentationen gab es eine kleine Stärkung für uns.

Gespeist wurde in Halle 12 und ich bewundere noch jetzt die gute Organisation, denn lange Schlangen gab es keine. Die Crew hatte alles super im Griff.

Wenn es sein musste, wurde auch der Geschäftsführer von Stampin‘ Up! Deutschland (der übrigens in Jena Abitur gemacht hat) tätig und dirigierte die Damen (und einige Herren) an den richtigen Ort.

Und das war in unseren Lunchpaketen. Man konnte bei der Anmeldung angeben, ob man das Essen vegetarisch, vegan, glutenfrei, laktosefrei, standard … wollte. Prima und in der Qualität wirklich gut, denn 860 Menschen und weite 60 Stampin‘ Up! Beschäftigte zu versorgen, ist logistisch schon eine Leistung.

Wer mochte, konnte sich noch eine fruchtige Ergänzung im RAI-Restaurant holen, Tee oder Kaffee.

Die Preise dort waren völlig in Ordnung und das Personal sehr freundlich. So akzeptierte man ohne Umschweife für zwei Becher mit frischem Minztee die Kreditkarte von Janet Wakeland, die in der Schlange vor mir stand, als ich mir einen Kaffee gekauft habe.

Janet hat ihren 1 Millionen Umsatz Erfolg in Europa mit uns gefeiert hat und hatte so bestimmt viel mehr Ruhe, als sie in den USA gehabt hätte, wo sie sehr bekannt ist. Hier konnte sie sich einfach unter die Leute mischen, ohne belagert zu werden.

Nur dem Personal hat sie einigen Kummer bereitet, genauer die Konfettikanone, die zu Janets Ehren abgeschossen wurde, denn die Konfetti mussten wieder runter von der Bühne. Papier und heiße Lampen sind keine gute Kombi. Also hieß es wedeln, wedeln und weiter wedeln!

Ich hätte den Herren ja einen Staubsauger empfohlen, denn so flogen die Konfetti zwar von der einen Lampe, die damit frei gewedelt war, landeten aber nur wenige Zentimeter weiter auf der nächsten. Nun ja, da kann man vermuten, wie die Erfahrungen der Herren mit Hausputz so sind. Oder gibt es im RAI keine Staubsauger?

Was es hier bald nicht mehr gibt ist Platz und so mache ich besser Schluß an dieser Stelle.

Morgen folgt ein weiterer „kleiner“ Bericht zum Abendessen mit Helga, einer suizidalen Mini-Maus, Produktspotlight und was es noch so zu berichten gibt. Dann zeige ich Euch alle Swpas, die ich im Tausch gegen meine bekommen habe. Diesmal auf vielfachen Wunsch wieder in einer Galerie.

In der Hoffnung, dass Euch meine Berichte nicht schon zum Hals raushängen, sag ich an dieser Stelle „Tschüss bis morgen!“

Eure – noch immer – quietschvergnügte

Dörthe

PS: Mein Postfach kommt inzwischen gar nicht mehr zur Ruhe. Kauft den Onlineshop nicht leer. An alle, die Kataloge bei mir vorbestellt haben: Bitte habt ein wenig Geduld. Ich schreibe Euch alle an.