Tag der offenen Tür

Ausschlafen bis 11 Uhr?! Das wird in der nächsten Woche nicht mehr gehen. Die Schule beginnt am Montag wieder, was nach einem so entspannten Jahreswechsel doppelt hart werden wird.

Und dann legt die Mutter auch noch ihren Tag der offenen Tür auf den Samstag nach der ersten Schulwoche…

Ihr seid herzlich eingeladen zum Plaudern und Stempeln. Ab 10 Uhr starten wir, ganz gleich ob die Kids noch schlummern sollten oder nicht.

Immerhin gibt es für die ganze Familie am Tag der offenen Tür auch Kuchen und Snacks, die ich für meine Gäste vorbereiten werde. Picknick im Kinderzimmer macht auch Spaß (aber natürlich können sich meine Lieben auch zu den Gästen gesellen).

Viel Zeit wird an den nächsten Wochenenden ohnehin nicht sein fürs Ausschlafen. Wir renovieren die Zimmer der beiden Jüngsten bevor im Februar ihre neuen Möbel geliefert werden.

Ein wenig graust mir ja schon davor. Logistisch wird das eine echte Herausforderung aber auch die werden wir meistern.

Damit es auch was zum Anschauen gibt am Tag der offenen Tür, muss ich jetzt aber noch Einiges vorbereiten.

Deshalb sag ich an dieser Stelle „Tschüss und bis bald!“

Eure

Dörthe

Erst kalte Schnauzen …

… jetzt schnupfige Nase.

Zumindest trifft das gerade auf unseren Älteren zu. Die Luft in Österreich ist eben doch gesünder als bei uns.

Wie dem auch sei, von ein wenig Schnupfen lassen wir uns nicht das neue Jahr verhageln. Nur gut, dass ich den Großen noch ein wenig päppeln kann bevor die Schule am Montag wieder startet.

Da kommt ein fröhliches Video gerade recht, auch wenn es kein selbst gedrehtes ist.

Von Frühling ist draußen noch nichts zu spüren. Drinnen pfeifen wir (mit Stampin‘ Up!) auf Schnupfen und Sturmtief, zumindest am Basteltisch und beim Kuchenbacken.

Apropos Pfeifen, das üben wir gerade auch, jedenfalls ich mit unserer Tochter. Geht ja gar nicht, dass die Zwecke nicht pfeifen kann. Wer Fußball liebt und Hunde, der muss auch pfeifen können. 🙂

Töchterchen hat sich total beeimert als ich ihr „Kannst Du pfeifen Johanna“ vorgesungen/-pfiffen habe. 1934 war eben andere Musik beliebt als heute.

Ich dagegen bin mit den Comedian Harmonists aufgewachsen, die bei meinen Großeltern oft auf dem Plattenspieler lagen – jedenfalls in Vinyl. Bei Mutter liefen eher die Stones, bei Vater Johann Sebastian Bach. Was für eine Mischung!

Geschadet hat sie mir offenbar nicht (hoffe ich jedenfalls).

Wenn Ihr Lust habt, pfeifen wir uns am 13. Januar gemeinsam eins. Da öffnet mein Stempelzimmer von 10:00-17:00 Uhr seine Türen für Bastelinteressierte, Teammitglieder und solche, die es gern werden möchten.

Gerade bestücke ich meine Kartenständer mit den neuen Stempelsets, tausche Framelits und Prägeformen, drapiere Designerpapiere, stemple und stanze was das Zeug hält.

Eins meiner Lieblingsstempelsets aus dem Frühjahrskatalog ist „Blütentraum“ aus dem die Sprüche auf dieser Karte kommen.

Offenbar gefällt es nicht nur mir, denn allein gestern habe ich dieses Stempelset für sieben Kundinnen bestellt. Die Vögel scheinen es von den Dächern zu pfeifen…

Ein wenig Brusho durfte auch wieder mit auf meine Karte. Was habe ich nur früher ohne gemacht?!

Da mich die ersten Anfragen zu den Farbpulvern erreicht haben: Ja, es wird dazu einen speziellen Technikkurs geben und Brusho wird auch in meinen anderen Workshops eine Rolle spielen. Am 20. Januar könnt Ihr es z.B. bei „Kartengrüße für junge Leute“ ausprobieren.

Ich habe noch freie Plätze in beiden Kursen:

10:00-12:30 Uhr – Kartengrüße für junge Leute

(für Teenager und jung gebliebene Erwachsene)

13:30-16:00 Uhr – Karten mit Pop Up Effekten

Anmeldungen sind per Mail möglich (oder über das Anmeldeformular sobald ich es wieder funktionstüchtig habe).

Ich schicke Euch liebe Grüße und freue mich auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen beim Tag der offenen Tür am 13. oder in einem der Workshops am 20. Januar.

Eure

Dörthe

Auf den Hund gekommen …

… sind wir in unserem Urlaub zum Jahreswechsel in Österreich. Dort war das Huskyfieber ausgebrochen.

Das war mein Lieblingshund Tako, einer von 14 Huskys (Alaskan und Sibirischen), mit denen Sonja und Joachim ihr Leben teilen.

Wir durften Teil dieser munteren Großfamilie sein, zumindest auf Zeit. Genau genommen sind es auch „nur“ 13 Huskys aber Lara, ein Labrador, glaubt sie wäre ein Husky.

Therapiehund zu sein, war ihr offenbar zu öde. Nun macht sie sogar beim Schlittenrennen mit.

Die Kinder haben die Hunde geliebt und der Mittlere hat in der knappen Woche über Silvester sogar seine Hunde-Angst vollkommen verloren, zumindest bei diesen wunderbaren Tieren.

Wenn mir jemand vor dem Urlaub gesagt hätte, dass Junior sich mitten in ein Huskyrudel begeben, die Tiere streicheln, füttern, mit ihnen wandern und ihnen das Geschirr abnehmen würde, ich hätte denjenigen für komplett verrückt erklärt.

Doch so sind wir bei schönsten Schnee auf Huskywanderung gegangen. Toll, wenn so eine tierische Unterstützung bergauf vorhanden ist, kann ich Euch sagen.

Doch auch zum Kuscheln sind die Vierbeiner ein Traum.

Nun liegen uns die Kinder wegen eines Hundes in den Ohren.

Wie gut, dass meine liebe Kundin Petra einen wunderbaren Hund hat. Mit ihr und Hanna-Hund werden wir heute Abend einen ausgiebigen Spaziergang machen.

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob die Sehnsucht sich dadurch verringern wird.

Was auf jeden Fall auch noch ein Weilchen anhalten wird, ist unsere Sehnsucht nach Schnee …

Hier galt es aufgeblasene Luftballons mit Schneebällen zur gegnerischen Mannschaft zu schießen.

Abends durften die Teenager und Erwachsenen Eisstockschießen. Herrlich! Das wäre ein Sport für mich. Nur hier ist leider nix mit Schnee und Eis.

Als der Rodelhang zeitweise durch Überfüllung, Taupfützen und Eisabschnitte etwas gelitten hatte, war es übrigens keine gute Idee 138 kg auf den Schlitten zu bringen. Immerhin ist der Älteste nur ein wenig nass geworden, ich dafür um so mehr.

Wir haben allesamt noch so manchen Sturz hingelegt, nicht nur beim Rodeln sondern auch beim Ultimate Frisbee. Langweilig war es uns keine Minute!

Ob Huskys, Rodeln, Lama-Wanderung, Eisstockschießen, Fußball, Schneespiele, Frisbee, Kino, Schwimmbad, Massagen, Stretching (das sich eher als Ski-Sport entpuppte), Fußpflege – wir haben uns nach Strich und Faden verwöhnen lassen und hatten einen unglaublich entspannten Jahreswechsel.

Wenn da nur nicht das viele Essen gewesen wäre. 🙂

Am Silvesterabend wurde aufgetafelt so weit das Auge reichte. Alles war liebevoll dekoriert und obwohl das Buffet meinem Geschmack nach zu fleischlastig war, es gab für alle etwas, sogar Hummer.

Nach dem Essen ging es mit Fackeln zum Rodelhang, wo ein großes leuchtendes Kleeblatt gesteckt wurde. Ich habe dem Lagerfeuer alte Glaubensätze und gute Wünsche für 2018 übergeben – ein sehr besinnlicher Moment.

Überhaupt ging es recht ruhig zu, trotz Bleigießen, Tombola und Musik.

Zehn Sekunden vor Mitternacht haben dann sämtliche Hotelgäste mit dem Personal gemeinsam den Countdown zum Start ins Jahr 2018 herunter gezählt und ein riesiges Feuerwerk begann.

Silvesterfeuerwerk zum Donauwalzer! Klar, dass ich mit dem Flauschsupport durch den Schnee getanzt bin.

Mit diesem Schriftzug aus farbigem Feuer endete das große Profifeuerwerk.

Nach einem entspannten 1. Januar im Hotel endete dann gester früh leider auch unser Urlaub. Nicht nur unserer, so viel steht fest, denn heimwärts waren doch einige Autos unterwegs.

So kam es, dass wir erst gegen Abend wieder daheim eingetrudelt sind.

Die Türen zu den Zimmern der Kinder hängen voll mit Erinnerungsfotos, die Waschmaschine und der Trockner sind im Dauereinsatz und ich tippe Rechnung um Rechnung zum Auftakt der Sale-A-Bration.

Wie im Alltag angekommen? Nein, noch lange nicht.

Das Glück dieses schönen Familienurlaubs wird unsere Herzen noch eine ganze Zeit lang wärmen.

Ich wünsche Euch, dass auch Ihr noch ein wenig von der Frische des neuen Jahres zehren könnt und dass Ihr alle gesund und fröhlich hinüber gekommen seid. Jeder nach seinem Geschmack.

Das Husky-Fieber lässt sich neben Hundespaziergängen übrigens am besten aushalten, wenn man seine Lieblinge fest im Herzen behält.

Deshalb konnte sich unser Hundeangst-Überwinder auch von diesem rasch für Sonja und Joachim gezeichneten Bild trennen (das er übrigens als „Skizze“ bezeichnet hat, weil er die richtigen Zeichenmaterialien nicht mit im Urlaub gehabt hat).

Entspannte Grüße schickt Euch

Eure

Dörthe