Amsterdam zum Zweiten

Aufgrund der Bilderflut war gestern vor dem Center-Stage-Abend Ende. An dieser Stelle geht es heute weiter mit meinem Reisebericht.

Wie gestern schon berichtet, war das Zeitfenster zwischen OnStage und Center Stage nicht wirklich lang. Während ich mich deshalb gleich am Vormittag im Hotel umgezogen hatte, mussten das viele meiner Demokolleginnen im Kongresscenter nachholen.

Ich kann Euch sagen, so viel nackte Haut, haben die Toiletten im RAI noch nie gesehen. Gut, die vielleicht  – zugegeben einer blöder Vergleich – sprechen wir besser von den Waschbecken. 🙂

Überall schlüpften Demos aus ihren Jeans und in ihre Abendgarderobe und vor dem Spiegel war kaum ein Platz zu bekommen. Schminken war angesagt, wie ich auch auf einem Foto dokumentieren konnte. Allerdings fiel das jetzt meiner Zensur zum Opfer, was einige der Abgebildeten freuen dürfte.

Dafür starten wir mit diesem harmlosen Foto, was uns Demos am Busplatz vor dem RAI zeigt. (Da fällt mir ein, Männer konnten sich natürlich auch für Center Stage qualifizieren. Wo der liebe Bernd in seinen Anzug gestiegen ist, kann ich allerdings nur vermuten.)

Stampin‘ Up! hatte einen Shuttle-Service zum Hotel Okura organisiert. Das nenne ich Service!

„Vielen Dank dafür. Ich habe mich so richtig VIP-mäßig gefühlt.“

So sehr, dass ich mit den Selfies mal wieder überfordert war. Verwackelt, wie man sieht:

Aber trotzdem schön, denn Ihr könnt vermutlich trotz Unschärfe erkennen, wie gut gelaunt Heike und ich waren.

Wir beiden haben uns vor einigen Jahren bei der Stampin‘ Up! Convention in Manchester kennen gelernt und freuen uns über jedes Wiedersehen. So kam es, dass wir uns am Abend auch einen Tisch ausgesucht haben, an dem wir gemeinsam sitzen konnten.

Damit Ihr eine Vorstellung bekommt, so sieht das Okura von außen aus:

Das Hotel hat eine eigene Bootsanlegestelle und obwohl die Fassade recht unbescheinbar wirkt, ist drinnen alles sehr gediegen (was Bootsanleger und Speisekarte draußen schon vermuten lassen).

Nun vermute ich mal, dass die wenigsten von Euch mit einer Lupe vor dem Monitor sitzen und zeige Euch besser mal die Speisekarte mit dem Drei-Gänge-Menü, das Stampin‘ Up! für uns Demos auftafeln ließ.

Das Essen war excellent und der Service 1A.

Zugegeben, man muss diese Art verwöhnt zu werden mögen. Ich bin nicht der Typ, der sich gern jeden Schluck Wasser einschenken lässt, obwohl Flaschen auf dem Tisch stehen. Aber so kommt es, dass man sich bald königlich fühlt und ich nehme an, dass genau das die Intention des Abends war.

Also bin ich über diesen Schatten gesprungen und habe mich nach Strich und Faden bedienen und verwöhnen lassen. Das Essen war was für Gourmets …

… also genau nach meinem Geschmack. Und wenn man langsam und genussvoll speist, dann wird man auch von solchen Portionen gut satt (nur, falls Ihr Euch fragt).

Natürlich haben wir nicht nur königlich gespeist, sondern uns auch königlich unterhalten.

An unserem Tisch saß Sonia Benedetti was eine kleine Herausforderung für die Konversation darstellte.

Wie gut, dass Laetitia von Stampin‘ Up! mit am Tisch saß und übersetzen konnte. Sie spricht vier Sprachen fließend und noch ein paar weitere dazu und wir hatten auf diese Weise einen sehr vergnüglichen Abend.

„Danke Laetitia! Merci! Thank You!“

Die Tische waren liebevoll dekoriert, die Musik zum Essen – und später zum Tanzen – hausgemacht und wirklich gut.

So kam es, dass sich nach dem letzten Bissen Sorbet die Tanzfläche rasch füllte und die Band durfte später noch so manche Zugabe bringen.

Und dann war da die Sache mit Sonia und den Ohrringen …

Wenn man an einem Tisch sitzt und sich mit Händen, Füßen und einer sympathischen Übersetzungsgehilfin austauscht, dann kommt man auch schon mal darauf, dass Eulen in den Ohren symphatisch sind.

Kaum hatte ich Sonia via Smartphone meinen Blog gezeigt, schon hatte sie ihre Eulen aus den Ohren genommen – die Ohrringe meine ich natürlich -und mir geschenkt. Schreck! Das war nun wirklich nicht mein Plan. Und sie erklärte mir, sie würde mir noch die passende Kette schenken.

„Heb Dir das auf, für den Fall, dass ich die Prämienreise schaffe!“ Herrje, da hatte ich was gesagt. Sofort entspann sich ein Gespräch darüber, wer am Tisch schon wie viele Punkte dafür gesammelt hat, wie man diesem Traum am besten näher kommt … Dümmer bin ich dadurch nicht geworden. 🙂

Aber wie so häufig, im Leben kommt es meistens anders als man denkt und so kam Sonia am nächsten Tag auf mich zu, besser jemand aus ihrem Team schnappte mich aus der Masse und brachte mich zu Sonia – und Volia – da war sie die Kette:

Nun arbeite ich an einem Blogbeitrag auf Französisch und bin recht froh, dass Ines mir Unterstützung versprochen hat. Vorerst „Merci infiniment Sonia!“

Und natürlich gibt es auch noch Fotos von den Ohrringen – morgens im Hotel geknipst – denn für den ganzen Tag, waren mir die Eulen in den Ohren dann noch zu schwer.

Nicht schlecht, wenn man zu geschenkten Ohrringen gleich die passenden Löcher gestochen hat, denn das wäre mir sonst zu viel des Guten gewesen.

Lasst mich mal überlegen, für welche bekannte Demo ich mir Löcher in die Ohren stechen lassen würde …

Für keine vermutlich, denn so weit reicht die Verehrung nun doch nicht. 🙂

Im Gegenteil, die meisten der besonders erfolgreichen Demos sind – meinen Erfahrungen nach – ziemlich bodenständig geblieben und teilen ihre Erfahrungen gern.

Das bringt mich drauf, dass es an dieser Stelle Zeit ist, allen die auf der Bühne gestanden oder bei den Produkt Spotlights präsentiert haben, herzlich Danke zu sagen und meine Anerkennung auszusprechen. Vor 860 Leuten zu sprechen ist bestimmt knifflig genug, das noch dazu auf Englisch zu machen, wenn Englisch nicht die eigene Muttersprache ist, Hut ab!

Mit diesem kleinen Vorgriff auf Tag zwei von OnStage melde ich mich für heute ab.

Morgen geht es weiter mit dem Bericht. Vielleicht habe ich bis dahin ja ausreichend Französisch gelernt (was ich stark bezweifle).

Eine schöne Woche wünscht Euch

Dörthe

PS: Vergesst den Namen für das Monster nicht (Blogbeitrag gestern).

Amsterdam, oder die kleine lila Tüte

Nicht die Art Tüte! Ich meine natürlich eine andere (obwohl es Sonntag früh vor unserem Hotel ziemlich nach Gras roch, natürlich nicht nach frisch gemähtem).

Genauer noch, diese Tüte ist gemeint …

… die uns jetzt vermutlich in den Ruin treiben wird. Dieses harmlos wirkende Symbol hing an den Schauwänden neben den Artikeln, die von den OnStage Teilnehmern im Premierenvorverkauf bestellt werden können.

Ich sage nur Eins: „Das wird teuer!“

Noch muss ich mich – wie alle anderen Demos auch – mit Bildern von OnStage zurückhalten. Doch es gibt abgesehen von der lila Tüte (die eigenlich weiß-lila ist) genug zu berichten (lia Tüte auf lila Untergrund wäre ja auch irgendwie sinnfrei).

Aber der Reihe nach.

Am Donnerstag klingelte 3:00 Uhr der Wecker und 4:00 Uhr ging es in Jena los. Ines und Mann standen pünktlich mit ihrem Auto vor unserer Tür und auf ging es nach Amsterdam.

Dort angekommen, stellten wir mit einem Blick auf das Programm fest, dass es recht stressig werden würde, nach der Veranstaltung und vor meinem ersten Center Stage Abend noch einmal zum Umziehen zurück ins Hotel zu fahren. Stressig vor allem für Ines und Ihren Mann, der uns wie schon früher wunderbar entspannt von A nach B wieder zurück und wohin auch immer wie wollten gebracht hat.

„Vielen vielen Dank dafür!“

Unsere Zimmer waren noch nicht bezugsbereit aber wir konnten das Gepäck schon im Hotel lassen. Hieß also Umziehen auf der Toilette im Hotel.

Oh meine Güte, so wenig Platz da drin? Vorher …

… und nachher:

War die Bluse nicht vor dem Einpacken gebügelt?

Ach ja, zwischendurch gab es auch noch was Lustiges, denn als ich mich im WC bemühte, auf wenigen Metern meine Klamotten schadfrei zu wechseln, kam aus einem Diffusor aus der Decke feuchte, armomatisierte Luft. Blöd nur, das Ines – die genau unter dem Luftbefeuchter stand – von da an einen Hauch von Meeresbrise in den Haaren hatte.

„Sorry, da war nicht meine Schuld, oder?“

Ich war also bereit für den großen Abend, in legerer Geschäftskleidung wie gebeten, und los ging es zum RAI Amsterdam, einem großen Kongresszentrum.

Dort angekommen, mussten wir unseren Mitfahrer aus dem Kofferraum holen. Die Betonung liegt auf Mit- und nicht auf Fahrer.

Ines versucht sich hier gerade an einem Foto …

… und während sie noch leichte Zweifel daran hegte, ob ihre Swap-Idee eine so geniale gewesen wäre (immerhin hatte der Typ aus dem Kofferraum beachtliche Ausmaße)

… füllte sich der Platz vor den Drehtüren und alle – wirklich alle, die an uns vorbei kamen – mussten lächeln.

Kann OnStage schöner beginnen?

Was sag ich, drinnen ging es noch schöner weiter, denn Ines kam mit ihrem Monster kaum voran. 🙂

So viele Menschen wollten einen Swap von ihr und natürlich ein Foto vom Monster, sogar Tom, der Fotograf von Stampin‘ Up!, wie das folgende Foto beweist.

Ines war im Handumdrehen leer geswapt und gab das namenlose Monster an der Garderobe ab. Die Damen dort waren ziemlich verzweifelt. Wohin nur mit der Garderobenmarke?

Meine Swaps hatte ich in einer vergleichsweise langweiligen Kiste…

… und auch diese war schnell leer geswapt, besser mit vielen tollen Tauschobjekten gefüllt.

Ich hatte 50 Swaps in 3D vorbereitet und noch einmal 25 Karten und hätte ich nicht 4 meiner Dosen für alle Fälle im Reisegepäck im Hotel gelassen, dann wäre ich schon vor dem Beginn der Veranstaltung alle Swaps los gewesen.

Passend zu meinem Titelaufstieg zu Silber-Elite, hatte ich diese Swaps dabei.

Die waren, um es gleich vorweg zu nehmen, nicht mit Schokolade, sondern mit etwas Praktischem und einer kleinen Portion Glück gefüllt.

Meine Glückskekse aus Filz müssen nach dem Öffnen bestimmt ein wenig entknauscht werden.

Ich hoffe, sie bringen allen, die sich über so einen Swap freuen konnten, Glück und Zufriedenheit.

Für 25 weitere Demokolleginnen hatte ich noch Karten im gleichen Design im Gepäck …

… und dann war alles weg. „Tut mir leid, wennn Ihr mich umsonst angesprochenm habt. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.“

So sehr ich mich über meine Erfolge gefreut und diese Freude gern geteilt habe, die Investitionen für Swaps müssen im Rahmen bleiben (das predige ich meinen Mädels auch immer). Man kann einfach keine Swaps für 860 Demos machen.

Apropos 860 Demos. Die arme Sara Douglas, CEO von Stampin‘ Up! (was für „chief executive officer“, also Geschäftsführerin steht), hatte einen wahren Fotomarathon zu überstehen.

Kaum war die Eingangshalle mit hunderten Demos geflutet, da standen diese schon dicht gedrängt um Sarah herum.

Nun, das gehört wohl zum CEO-Dasein dazu (und wird bestimmt auch entsprechend gewürdigt).

Die halbe Familie war im Einsatz, zumindest Sean, der Mann von Sara, der am letzten Tag noch einmal einen größeren Auftritt haben sollte.

(Für alle Insider: Ich sage nur „Je t‘ aime.“)

Da wurden Accessoirres gereicht, also diese Art Teile, von denen ich nie weiß wie man die schreibt, aber die meistens toll aussehen.

Toller sehen nur Anke und ich aus. 🙂

Ohne Sara und mit, versteht sich.

Danke, liebe Alex fürs fotografieren!

Ich gebe mir große Mühe, mich an solche Foto“termine“ zu gewönnen, aber das wird wohl noch ein Weilchen dauern.

Das Lesen dieses Beitrages auch, schätze ich, wenn ich jetzt nicht abkürze. Aber was soll ich nur weglassen?

Das ist wie mit dem Wunschzettel, den man neben dem neuen Jahreskatalog liegen hat.

„Das?“ „Unmöglich, das brauche ich unbedingt.“ „

„Dann kaufe ich die Weihnachtsstempel besser erst im Herbst. Ich benutze die ja jetzt noch gar nicht.“ „Aber was man hat, …“

Schrecklich, nichts kann man streichen, oder besser, möchte man. Aber man muss.

Und deshalb bin ich jetzt ganz tapfer und entlasse Euch mit ersten Eindrücken und ohne einen Rückblick auf meine erste Center Stage Abendveranstaltung ins Bett (ins Büro, ins Bad … wann auch immer Ihr meinen Artikel lest).

Morgen gibt es mehr von mir. Ich würde mich freuen, wenn Ihr wieder vorbei schaut.

Eure

Dörthe

PS: Unter allen Leserinnen und Lesern, die bis zum 12.4.2017 20:00 Uhr im Kommentarfeld einen Namensvorschlag für das Monster hinterlassen, verlose ich einmal Glitzerpapier und einmal das Stempelset „Das Gelbe vom Ei“ aus der Sale-A-Bration. 

Startklar

… also mehr oder weniger.

Morgen früh 4:00 Uhr geht es los nach Amsterdam. Bislang ist außer meinen Swaps noch nichts gepackt. Also habe ich Aroha sausen lassen. Zum Kaha-Kurs werde ich aber auf jeden Fall noch gehen.

Vermutlich komme ich also nicht vor 22:00 Uhr zum Packen. Aber meine Checkliste habe ich zum Glück im Kopf …

Swaps:

Die stecken alle – fein säuberlich gestapelt – in dieser Box und warten darauf ab morgen getauscht zu werden.

Die Einladung zur Abendveranstaltung morgen liegt bereit, Kamera, ein Reisekissen …

Müssen also nur noch Klamotten, Schuhe, Wasch- und Schminkzeug zusammengesucht werden. Nicht zu vergessen sämtliche Kabel für die Technik mit der Dame von Welt heute so reist.

Vorher will ich noch die Ware umpacken, die heute für meine Kunden angekommen ist. Ambitionierte Pläne, wie Ihr seht.

Kurz, ich verabschiede mich jetzt mal bis zum Sonntag bei Euch.

Zuhause „freut“ sich der Flauschsupport auf drei Tagen allein mit den drei Kindern. Wie soll ich sagen, da muss er durch.

Bis bald!

Eure

Dörthe