Von Hunden, Katzen und Zügen

Nach drei Wochen bei den Großeltern sind unsere beiden „Jüngsten“ gestern wieder hier eingetrudelt. Was so ein paar Kätzchen im Garten ausmachen…

Eine von vier keinen schwarzen Katzen.

Geplant war eigentlich eine Woche Oma-Opa-Freizeit. Mit so goldigen Samtpfoten werden es dann schnell mal drei. Überraschung!

In den drei Wochen haben sich nicht nur die Katzen gewaltig verändert, sondern auch ihr Umfeld.

Die vier „Kleinen“.

Kuschelbett und richtige Futternäpfe sind eingezogen. Das Trockenfutter wurde durch Nassfutter ersetzt. Die Schnurrhaarträger wachsen in einem Tempo, das kaum zu glauben ist.

Natürlich kam es, wie es kommen musste, die Kinder haben sich in die Katzen verliebt (obwohl die Kleinen über Nacht die Sandalen unserer Tochter angeknabbert haben). Seit Tagen lese ich Katzenbücher. Mein liebstes ist dieses hier:

Jackson Galaxy spricht oft davon, dass Katzen die Energie ihrer Hüter spüren und sie auch im Raum wahrnehmen. Mehr als logisch, wenn Ihr mich fragt. Besonders gefällt mir, dass er nicht von Besitzern spricht.

Noch ist die Entscheidung nicht gefallen, ob, wann und welche Katzen bei uns einziehen dürfen. Vielleicht ist das Interesse der Kids ja auch rasch wieder verflogen (wobei unser Ältester auch ein echter Katzenflüsterer ist).

Unser Mittlerer hat es ja eher mit Hunden. Deshalb ist er heute auch ganz allein in die Steiermark aufgebrochen, wo er eine Zeit im Huskycamp verbringen wird.

Das Bild vom Bahnhof in Erfurt – wohin ich Junior begleitet hatte – täuscht übrigens. Der Zug war brechend voll und ohne Sitzplatzreservierung wäre nix gegangen. Das Ticket hatten wir zum Glück schon vor Wochen gekauft.

Hoffen wir, dass die Umsteigezeit von 13 Minuten in Wien reichen wird. Wenn nicht, muss Junior den nächsten Zug eine Stunde später nehmen. (Momentan hat der Zug 9 Minuten Verspätung…)

Das letzte Stück des Weges wird er im Auto bewältigen und ich könnte mir gut vorstellen, dass er da vom Fleck weg einschlafen wird. Natürlich fährt er nicht selbst (zu jung!). Er wird am Bahnhof abgeholt und die 30 Minuten ins Camp gefahren werden. Drücken wir ihm die Daumen für eine gute Reise. Er war ganz schön aufgeregt.

Die Reise wird seinem Selbstvertrauen gut tun, wenn Ihr mich fragt. Die Huskys um so mehr …

Wenn es in Jena doch nur nicht so warm werden würde! *schnief* Wir hätten längst einen Husky bei uns zuhause aufgenommen. Nun, auch in dieser Hinsicht ist wohl noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Wer weiß, vielleicht sagen sich ja bei uns Hund und Katz eines Tages Gute Nacht.

Habe ich Euch eigentlich schon die Karte gezeigt, hinter der ein spannender Auftrag stand?

Eine Nachbarin von ein paar Häusern weiter fragte mich, ob ich ihr eine Karte zur Bestandenen Prüfung bei der Bundespolizei machen könnte. Da war guter Rat echt teuer. Passende Stempelmotive hatte ich dafür nicht im Schrank.

Also habe ich es mit passenden Farben und Symbolen versucht. Dunkles und helles Blau, Wappen, Steifen und ein Stern. Ich hoffe, meine Auftraggeberin wird mit dem Ergebnis zufrieden sein.

Das Leben ist eben immer für Überraschungen gut. Wenn es schöne sind, wie jetzt gerade, dann nehmen wir sie dankbar entgegen.

Eine schöne Woche wünscht Euch

Eure

Dörthe

  2 comments for “Von Hunden, Katzen und Zügen

  1. Isa
    29. Juli 2019 at 17:54

    Ach Dörthe,

    ich bin ja schockverliebt! So niedliche kleine Hausbewohner hat man selten ganz in Schwarz. 😉 Sehr lieb von deiner Familie, die Miezen zu versorgen.
    Auch wenn in deinem Blog das Papierbasteln im Vordergrund steht, lässt ein süßes Katzenbild bestimmt so einige Herzen höher schlagen.

    LG Isa

    • Dörthe
      29. Juli 2019 at 20:26

      Liebe Isa,
      ja, die kleinen sind schon niedlich. Zwei haben blaue, zwei gelbe Augen.
      LG
      Dörthe

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