Eine Frage der Physik

Wenn ich sie nicht bis ins Letzte verstehen muss, finde ich Physik ja sehr spannend. Besonders die Quantenphysik hat es mir angetan, morphogentetische Felder, Raum, Zeit und Epigentik. Ach ja, ich schweife ab. Fangen wir mit dem Anfang an.

Physik hat vor nunmehr sechs Wochen dazu geführt, dass meine Rippen dem Couchtisch nachgaben. Serienfraktur, das klingt wie Seriennummer und ist mindestens so einzigartig (schmerzhaft). Physik hat – und das eine Ereignis hatte dabei direkt mit dem anderen zu tun – einen Teil meiner technischen Ausrüstung geschrottet. Kartenzahlgerät, Speicherkarte, Studiolicht, USB Port … Und das kam so.

Obwohl man Rippen nicht gipsen kann, empfiehlt sich (neben der raschen Aktivierung aller Selbstheilungskräfte) ein stützender Verband. Den fand ich, nach ein wenig Ausprobieren, in einem meiner Yoga-Schals. Normalerweise trage ich diese Teile nie direkt auf der Haut, denn sie enthalten zum Zwecke besserer Elastizität natürlich Kunstfasern.

Ahnst Du es schon? Stoff auf Kunstfaser, das sorgt für Reibung und Reibung, nun ja, im schlechtesten Fall für ausreichend starke elektrische Ladung. Während der Flauschsupport sich die Haare raufte und unbedingt den Kabelsalat meiner Videoausrüstung eins nach dem anderen Kabel vermessen wollte „Da müssen Kriechströme sein!“, kroch mir nach mehreren Wochen Funkenflug das Gewissheit ins Hirn: „Es ist der Yoga-Schal!“

Und so war es. Das Ding ausgezogen und nix funkte mehr. Allerdings war bis dahin Technik in dreistelliger Höhe gehimmelt, an meinen Fingern waren kleine Brandlöcher – ernsthaft! – und ich hatte den Funkenflug mehr als satt.

Der Flauschsupport war fassungslos und ich um ein paar Reparaturkosten ärmer. Reicher bin ich an Erfahrung und leider auch Schmerzen, denn die fehlende Stütze macht sich bemerkbar, auch wenn sie nur aus einem verflixten Yoga-Schal bestanden hatte.

Doch endlich kann ich den Camcorder wieder anfassen, ohne dass es blitzt und noch besser, ich kann sogar Videos drehen. 🙂

Gestern sind gleich zwei auf meinem Kanal erschienen. Einmal berichte ich von der Spendenaktion fürs Tierheim und der Übergabe des 500 Euro Schecks. Im anderen Film, zeige ich Dir, wie ich diese Osterkarten gemacht habe.

Dem niedlichen Häschen habe ich ein Osternest zu Füßen gelegt, das ich aus dem Osterkorb geschnitten habe, der ebenfalls im Stempelset „Spingtime Joy“ zu finden ist.

Ach, ich bin verliebt in dieses Häschen. Was mich darauf bringt, dass ich auf Post aus den USA warte. Aber davon berichte ich, sobald die angekommen ist. Hoffentlich muss ich nicht mehr lange warten.

Mein Spruch ist aus dem vielseitigen Set „Klitzekleine Grüße“. Ich hab es ja schon mal berichtet, momentan durchforste ich unseren Jahreskatalog nach Schätzen, die ich gut mit Produkten aus dem Minikatalog kombinieren kann.

Genau wie bei diesen Osterkarten geschehen. Ich liebe es, wenn die Dinge so wunderbar zusammenpassen.

Inzwischen ist das neue Kartenlesegerät eingetroffen (irgendwann wird es ja wieder Märkte und Veranstaltungen geben, bei denen meine Kunden gern mit Karte zahlen möchten). Die Speicherkarten im Camcorder sind ersetzt und ich drehe wieder Filmmaterial ohne sonderbare Ruckler. Den PC hat der Flauschsupport aufgefrischt, die Lampe habe ich ersetzt. Nur die Anschaffung des Druckers war dem Zahn der Zeit und nicht dem Yoga-Schal geschuldet.

Das Finanzamt wird wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber es nützt nix. Der Hausarzt hätte wohl auch den Kopf geschüttelt, aber warum soll ich dem berichten, was er nicht wissen muss. Defibrilator Marke DIY. Wenn es nicht so übel gewesen wäre …

Hätte ich mal auf mein Wissen über Physik gehört und nicht auf meinen Mann, der mein Kleidungsstück kategorisch als Übeltäter ausgeschlossen hatte. Immerhin hat es so inmitten der Corona-Herausforderungen ständig zwischen uns gefunkt. Der dritte Frühling sozusagen…

Mit dem Frühling rückt Ostern näher. Hier kannst Du Dir mein Hasenkarten ansehen und wie sie gemacht werden.

Schon 2.900 Abonnenten. Wow! Wenn ich die 3.000 erreicht habe, dann feiern wir das gemeinsam. Versprochen!

Darf ich vorstellen? Der Ehrenflausch in Eiche. 🙂 So eine goldige Idee. Danke nach Quedlinburg!

Ein schönes Wochenende, am besten ohne Sturmtiefschäden wünscht Dir

Deine

Dörthe

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