Kleine Auftragsarbeit

Unsere Tochter kam neulich mit der Bitte eines Nachbarn zu mir, der sich eine Geburtstagskarte zum 18. Geburtstag seiner Enkelin gewünscht hat.

Wie ein Profi hatte das liebe Kind schon mal mit dem Farbfächer die Farbwünsche geklärt. Natürlich lässt man nach so einer Auftragsklärung weder das Kind noch den Nachbarn im Stich.

Mango, Blumen und eine große 18 waren gewünscht. Das haben wir doch gut in Papier übersetzt, oder?

Vielleicht hätte ich dem lieben Kind auch sagen sollen, dass man bei so einem Unterfangen vorab einen Preis für eine Karte inkl. Umschlag aushandeln sollte (auch oder besonders, wenn Mama sie werkelt).

Nun ja, wir haben beide was daraus gelernt. Ich habe gelernt, dass unsere Tochter ein sehr gutes Gefühl dafür hat, was Handarbeit wirklich wert ist (sie war ziemlich entsetzt über die Münze, die ihr der Nachbar heute in die Hand gedrückt hat).

Toll, dass sich Töchterchen inzwischen so gut im Flausch-Business auskennt. Schon bald werdet Ihr sehen, wie gut. Lasst Euch demnächst auf meinem Videokanal überraschen.

Aber stopp, noch verrate ich nicht, was wir gemeinsam bei Folge 3 meines Meet & Stamp Formates gewerkelt haben.

Heute geht es um den Kartenauftrag:

Unsere Tochter hat gelernt, dass das Leben die eine oder andere Überraschung bereit halten kann.

Wir hatten zusammen – so oder so – Spaß bei dieser Sache. Das ist das Wichtigste.

Das Sparschwein unserer Dose ist um eine Diätration reicher geworden.

Ende gut, alles gut.

Eure

Dörthe

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