Osterkorb à la Katharina

Noch steht das Körbchen aus meinem Osterworkshop aus, das die Tochter einer lieben Stammkundin gewerkelt hatte.

Ihr erinnert Euch vielleicht, ich hatte davon berichtet, dass Katharina die Motive gespiegelt hat. Und das kam dabei heraus:

Möhren mümmelnde Häschen. Süß, oder!?

Dazu hat sie Wiese und Wolken mit Stampin‘ Write Markers gezeichnet. Einfach toll zu sehen, wie die Kids von der Bastelleidenschaft ihrer Eltern angesteckt werden.

Ich liebe es, wenn meine Workshopgäste ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Egal ob Stempelneulinge oder alte Stempelhasen (oder junge eben).

Ehrensache, dass ich Katharinas Osterkörbchen auf meinem Blog zeige.

Gezeigt bekamen wir Demos heute schon so manchen Hinweis auf das, was uns ab Juni erwartet, aber das ist natürlich noch geheim und wird es auch bleiben. Alles zu seiner Zeit.

Das dachte ich mir wohl auch beim folgenden Foto, denn als ich die Spiegeltechnik mit den Hühner aus dem Sale-A-Bration Set ausprobiert habe, war noch Januar. Für meinen Geschmack noch ein wenig zu früh für Oster-Hühner.

Doch jetzt, da Ostern näher rückt, ist die Zeit für diese Hühner gekommen. Ihr seht, ein Huhn schaut nach links, eins nach rechts. Ein ganzer Hühnerhaufen eben.

Damit der nicht ins Wackeln gerät, stehen die Hühner und der Hahn (schätze mal, das ist einer), auf einem kleinen Papiersockel.Man muss beim Ausschneiden einfach entsprechend Platz lassen und das Ganze dann unten falten und zusammen kleben.

So ist rasch eine schöne Deko für die Ostertafel gemacht.

Wer mag, kann den Hühner noch ein wenig Farbe verpassen. Mir gefielen sie so puristisch ganz gut.

Apropos gefallen, kennt Ihr die Geschichte vom Osterhasen?

Ich stehe ja nicht so auf Werbung (und offen gestanden müsste ich ziemlich grübeln, wo bei uns der nächste Netto ist), aber diese Geschichte muss man gesehen haben. Wenn das nicht ein klares Plädoyer für Vielfalt und Liebe ist.

Leider hat wohl nicht Jede/r das Glück, als Osterhase Wertschätzung zu finden, doch ich hoffe, der ernste Kern dieses goldigen Werbespots kommt durch. Mögen alle, die schon mal jemanden wegen seiner Herkunft schräg angeschaut oder gemobbt haben, sich daran erinnern und jetzt dafür schämen (auch wenn nicht jeder Ostereier …, na, Ihr wisst schon – jedenfalls wenn Ihr das Video gesehen habt).

Wenn der Spot dafür gut war, dann von mir aus auch Discounter (für den ich hier explizit keine Werbung machen möchte).

In jedem von uns steckt ein kleiner Osterhase, es kommt nur darauf an, ihn auch zu sehen.

Einen schönen Abend wünscht Euch

Dörthe

PS: Leider ist der Sale-A-Bration Artikel Textured Impressions Prägeform Meereswellen (Nummer 147360) nicht mehr erhältlich! SAB endet am 31.3., nächster Sammelbestelltermin ist am 30. März.

Wie man einen Bären verpackt

… wollte ich Euch heute zeigen.

Genauer geht es um diesen hier.

Das war nicht ganz so einfach umzusetzen wie der Hamster (wie ich heute erfahren habe, handelt es sich bei dem Pelztierchen, dass ich Euch gestern gezeigt habe, nämlich um einen solchen … kein Wunder, dass mich das Foto an das Schächtelchen erinnert hat, in dem wir den Hamster des Mittleren … nun ja …).

Der Schokoladen-Teddy bringt deutlich mehr auf die Waage und brauchte daher eine etwas festere Verpackung. Was lag da näher als die weißen Geschenkschachteln, von denen ich hoffe, dass sie noch lange im Sortiment bleiben werden.

Also habe ich das Kerlchen rasch vermessen und dann zur Probe in eine der Schachteln gesetzt. Voila!

Und damit habe ich Euch auch schon verraten, wie meine Dekoration nach ein wenig kreativer Tüftelei aussah.

Thematisch habe ich die Eichel aufgegriffen, die der Bär in den Pfoten hält. Die Verpackung soll doch gut zum Inhalt passen.

Mein Auftraggeber war jedenfalls sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich hatte jede der – zunächst – 5 Schachteln ein wenig anders dekoriert. Schließlich soll es sich ja um Unikate handeln.

Die Sprüche unterscheiden sich und auch das Design der beiden Eicheln variiert von Schachtel zu Schachtel.

Wenn die Schokoladentiere Handarbeit sind, dann sind handgefertigte Verpackungsunikate doch die beste Ergänzung. Ich hoffe, die Beschenkten werden die kleinen Kunstwerke würdigen.

Und weil wir natürlich auch Handarbeit schätzen und die Schokolade nicht umsonst in Hamsterform gegossen sein sollte, haben wir den Hamster kurzer Hand mit einem scharfen Messer in fünf Teile geschnitten und nach dem Abendessen verspeist.

Den Kopf wollte niemand, „Der schaut so, Mama!“, das Hinterteil war aus anderen Gründen ähnlich wenig begehrt.

Köstlich kann ich Euch sagen, der Bär – egal ob hinten, vorn oder in der Mitte. Allerdings stellte ich beim Vernaschen ein wenig entsetzt fest, dass der Hamster mit Nougat Krokant gefüllt war, und der Bär es wohl sein musste, der mit Williams-Christ-Birnen-Creme gefüllt ist. Autsch!

Zum Glück war es meinen Auftraggeber völlig egal, dass nun Nougathamster in Verpackungen mit Birnen-Deko kommen und Birnen-Teddys in die weißen Würfel mit nougatfarbenem Papier. Die Eicheln haben es wahrscheinlich wieder rausgerissen.

Spaß beiseite, ich glaube, es ging ihm einfach nur um eine ansprechende Verpackung. Diese möglichst perfekt auf den Inhalt abzustimmen, war nur meinem Ehrgeiz geschuldet.

Für die zweite Auflage der Verpackungen bietet „Freie Auswahl“ natürlich unendliche Möglichkeiten. Ich habe schon einige neue Ideen im Kopf (und mein Auftraggeber noch so manche Schokoladenform im Schrank).

Wir werden jetzt wohl häufiger Schokotiere vernaschen. Wie gut, dass der Flauschsupport und ich ständig in Bewegung sind. 🙂

Heute Abend tranieren wir uns den überschüssigen Hamster wieder ab. Quatsch, haben wir einfach Spaß zu zweit auf dem Parkett mit der Linksdrehung im Wiener Walzer.

Kommt gut in die neue Woche, ob mit oder ohne Linksdrehung.

Eure

Dörthe

PS: Sale-A-Bration endet in 4 Tagen. Letzter Sammelbestelltermin während der Sale-A-Bration ist am 30. März.

SAB endet in 5 Tagen

Mit dem Count Down zum Start von OnStage tickt natürlich auch der für das Ende der diesjährigen Sale-A-Bration. Aber erst mal ticken heute alle anders, alle Uhren, um genau zu sein.

Also mein Ding ist diese Zeitumstellung ja nicht. Ist ja nett, dass uns der Staat einen Jet Lag pro Jahr gratis spendiert, aber ich hätte lieber den Flug, wenn ich es mir aussuchen dürfte. Ob wir die Kinder wohl morgen früh pünktlich aus dem Bett bekommen werden?

Solange es nix ist mit Gratisflügen (und dafür plötzliche Zahlungsausfforderungen vom Staat reintrudeln), machen wir uns das Urlaubsflair eben selbst. Gesagt, getan und einen Amerikanischen Schokoladen Cheesecake in den Ofen geschoben.

Erst war ich ja skeptisch, ob der Kuchen wird, aber inzwischen duftet es herrlich schokoladig im Haus und der Kuchen sieht – durch die Herdklappe betrachtet – auch recht ordentlich aus.

Apropos Schokolade, eigentlich duftet es schon seit ein paar Tagen schokoladig im Flauschhaus. Das liegt an diese kulinarischen Köstlichkeiten.

Wir haben eine Weile gerätselt, was für ein Tierchen das ist, bevor der Mittlere die passende Idee hatte. Ein Murmeltier, oder?

Ein Bilch kann es nicht sein, die haben buschige Schwänze. Eine Maus hätte einen langen Schwanz. Bleibt nur noch ein Murmeltier. Was denkt Ihr?

Die Kinder haben natürlich gemeckert, weil das possierliche Schokoteil einen Transportschaden am Ohr hat. Wie werden wir es nur jemals anschneiden und aufessen können …

Einfacher war die zoologische Einordnung bei diesem Tier…

… obwohl sich offenbar weniger um ein Tier als um ein Stofftier handeln dürfte. Ganz klar ein Teddy und noch dazu ein süßer (in mehrfachem Sinne).

Ich habe den Auftrag erhalten, Verpackungen für diese Köstlichkeiten zu kreieren. Na, wenn das nicht eine tolle Herausforderung ist.

Nachdem das Murmeltier nach Strich und Faden vermessen war, fertigte ich erst einmal einen Prototypen.

Die Schachtel ist mit dem Umschlagbrett gemacht und die Falttechnik wird den Inhalt hoffentlich vor Transportschäden schützen. Geöffnet sieht das Ganze nämlich so aus:

Ihr seht, die Ecken werden beim Zusammenfalten nach innen geschlagen und verhindern, dass der Inhalt herumrutscht.

Ich war doch ein wenig stolz darauf, wie gut sich die Verpackung am Ende bewährt hat. Und das Tierchen sieht so echt aus …

Die Packung habe ich dann noch ein wenig mehr an den Inhalt angepasst. Ja, ganz habe ich mir den Perfektionismus eben noch immer nicht abgewöhnt. Ich arbeite daran.

Da das Murmeltier nicht mit Erdbeercreme gefüllt ist, fiel meine Wahl passend zur Füllung aus Christ-Birne auf dieses Design.

Ich hoffe, damit wird mein Auftraggeber zufrieden sein, wenn ich morgen liefere.

Der Bär kommt natürlich in eine andere Verpackung. Die zeige ich Euch im nächsten Blogbeitrag.

Heute gibt es für Euch erst einmal diese fruchtige Verpackung, leider ohne Murmeltier. So werdet Ihr wenigstens nicht dick. 🙂

Der Flauschsupport und ich werden wahrscheinlich nicht einmal mit verspeistem Murmeltier Speck ansetzen. Heute ist schon wieder Tanzstunde. Discofox Spezial, Ihr wisst schon.

Und wir dachten nach der ersten Kursstufe, „Okay, vielleicht machen wir noch einen Kurs.“ Nun sind wir schon Stufe 5 und haben noch immer nicht genug.

Von der Sommerzeit allerdings habe ich schon seit ich denken kann genug. Leider zeigt sich die Politik in dieser Hinsicht uneinsichtig. „Das haben wir so beschlossen und nun wird das durchgezogen.“ Nun ja, immerhin weiß man da woran man ist.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag.

Dörthe

PS: Sale-A-Bration endet in 5 Tagen. Sammelbestelltermin ist am 30. März