Grüße vom Nordpol

Daran denke ich zuerst, wenn ich in Juniors Zimmer trete. Dass Teenager so ein seltsames Kälteempfinden haben, kann ich einfach nicht verstehen.

Grüße vom Nordpol gibt es auch auf meiner heutigen Karte, vom Weihnachtsmann persönlich sogar. Dabei soll es zum Wochenende hin wieder wärmer werden. Völlig überflüssig, wenn Ihr mich fragt. Nun ja, das Wetter können wir uns eben höchstens auf dem Basteltisch selbst machen.

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Weihnachtskränze am Nordpol, warum nicht. Beim Kreativsein sind eben Dinge möglich, die sonst eher unwahrscheinlich sind. Eher noch steht da eine Flagge auf dem Mond …

Ehrlich gesagt, liebe ich das Wetter so, wie wir es jetzt haben. Kälte, Raureif, klare Luft und zarte Sonnenstrahlen. Da komme ich richtig in Bastelstimmung.

Noch einen Workshop habe ich am Wochenende, dann am Sonntag noch den Adventsmarkt im Café. Dann wird es bei Familie Flausch ruhiger werden.

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Ich werde die Zeit zwischen den Feiertagen natürlich nutzen, viele schöne Dinge für meinen Tag der offenen Tür im Januar vorzubereiten. Aber nach dem dritten Advent trete ich erst mal ein klein wenig kürzer. Plätzchen wollen noch gebacken werden, Geschenke hübsch verpackt und dann hat ja der Mittlere auch noch vor Weihnachten Geburtstag.

Nächste Woche wird das letzte Mal in diesem Jahr Tanzen sein, auch Aroha und Kaha waren heute zum vorletzten Mal. Kaum zu glauben, dass ich dann zwei Wochen lang keine Bewegung haben soll. Das in Kombi mit Weihnachtsplätzchen und jeder Menge Festessen gibt prima Winterspeck. Doch Genießen ohne Reue gehört für mich einfach zum Fest dazu!

So, nun braucht der Älteste noch ein Löffelchen Medizin, damit er rasch wieder auf die Beine kommt.

Bis bald!

Eure

Dörthe

Amsterdam

… und Düsseldorf. Das geht leider nicht beides gleichzeitig!

Wie ich hier im frostigen Jena darauf komme? Ganz einfach, mein Hotelzimmer (für mich und Ines aus meinem Team) für OnStage im April nächsten Jahres ist schon gebucht und was muss ich gestern Abend in unserer Tanzschule feststellen? Das Tanzfestival das ADTV 2017 findet fast zeitgleich in Düsseldorf statt. Ich hätte schreien können!

Nun überlege ich, ob ich vielleicht am Samstagnachmittag und Sonntag noch mit dem Flauschsupport zum INTAKO.open fahren soll, denn das Programm kann sich wirklich sehen lassen. Ich könnte ja einfach an geeigneter Stelle bei Ines aus dem Auto hüpfen. Aber ich fürchte, mehr als ein Hirngespinst wird das wohl nicht bleiben. Ein bissel zu viel des Guten so dicht hintereinander.

Das Einzige, was mich tröstet ist ein neues Stempelset aus dem Frühjahrskatalog. Meine Teammädels, die den Katalog ja schon zuhause haben, ahnen bestimmt, welches ich meine. Ihr müsst Euch noch ein klein wenig gedulden, denn jetzt ist erstmal Winter.

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Für Schneemänner reicht der Raureif draußen zwar nicht, aber wunderbar romantisch sieht die Wiese vor unserem Haus am frühen Morgen trotzdem aus. Dazu schöne trockene Kälte, Sonnenstrahlen und Duft von gebrannten Mandeln. Langsam wird mir weihnachtlich.

Da ich alle Geschenke beisammen habe (nur für die Schwiegereltern und ein paar besonders liebe Kolleg_innen muss ich noch was Vorbestelltes abholen), konnte es mich heute nicht mehr ganz so sehr erschüttern, dass die Schuhe des Mittleren „plötzlich“ zu klein geworden waren. Er braucht – wie sollte es anders sein – besonderes Schuhwerk, damit Mutter es beim Schuhkauf nicht langweilig wird.

Wir hatten dank super Beratung schnell das Richtige gefunden. Es half nichts, der Preis den ich aus den Augenwinkeln schon vor dem Anprobieren erspäht hatte, stelle sich nicht als Ziffernfolge mit falsch gesetztem Komma heraus. *schluck*

Ab einer bestimmten Schuhgröße wird es doppelt teuer. „Wenn mir die nächstes Jahr noch passen, dann hat das echt was Gutes. Da passt am Nikolaus mehr in die Schuhe!“ Ich habe vorsichtshalber nicht erwähnt, dass seine Füße bestimmt nicht mehr schrumpfen und selbst wenn die Schuhe nicht mehr passen sollten (wovon ich heute und hier ausgehe), dann bedeutet das auf jeden Fall mehr Platz für Nikolausgeschenke (aber besser in Plastiktüten, lecker).

Schneemänner brauchen zwar Möhren aber keine Schuhe, schon gar keine in solchen Größen! Unser Junior entwickelt schon Fluchtreflexe, wenn er Möhren nur sieht.

Nachdem die beiden „Kleinen“ letzte Woche krank waren, beginnt nun der Älteste zu schniefen. Wenn das so weiter geht, dann möchte ich lieber nicht wissen, wie Weihnachten wird. „Hallo Viren, wenn es geht, wäre ich Weihnachten gern durch bzw. dürft Ihr mich gern auslassen!“

Auslassen ist ein gutes Stichwort. Ich habe festgestellt, dass ich vor dem Tanzen besser keinen Glühwein trinken sollte. Eigentlich hätte ich es wissen müssen, wo ich doch so gut wie nie Alkohol trinke. Für den Diskofox waren meine Gummiarme perfekt, für die neue Figur im Tango eher kontraproduktiv.

Morgen bei Aroha und Kaha mach ich das wieder wett (ohne Flauschsupport versteht sich).

Bis dahin!

Eure

Dörthe

Blumige Geburtstagsgrüße

Wenn es draußen überall nach gebrannten Mandeln riecht, greift man einfach selten zu frühlingsfrischen Farben. Die armen Dezember-Geburtstagskinder! Mein Vater hat nur zwei Tage nach Weihnachten Geburtstag und hat seine Wünsche nicht selten auf Weihnachtskarten gefunden. Der Mittlere hat eine Woche vor Weihnachten und selbst er… *aargh*

Das geht ja mal gar nicht. Also bekam ein Freund, der am vergangenen Wochenende Geburtstag hatte diese Karte von uns.

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Dass sie mit einem Band verschlossen ist, hat einen guten Grund. Es handelt sich um eine interaktive Karte, also eine mit beweglichen Elementen. Innen sieht sie nämlich so aus:

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Der Innenteil klappt sich beim Öffnen wie ein Buch auf. Das ist mal was Anderes und so eine Karte stellt man(n) sich vielleicht ein Weilchen hin.

Außerdem ist dieser Kartentyp was für Schreibfaule (keine Bange, es waren natürlich noch persönliche Grüße beigefügt). Die Karte wirkt mit ihren Sprüchen und Motiven für sich. Weniger ist eben manchmal mehr.

So auch beim Tanzen lernen, denn plötzlich lernen wir ziemlich viele Figuren auf einmal. Wenig sinnvoll, wenn Ihr mich fragt, denn durch die Weihnachtspause ist doch im Januar bestimmt alles wieder vergessen.

Nun ja, vielleicht ist es mit dem Tanzen wie mit dem Fahrrad fahren. Man verlernt es nicht. Also bin ich mal gespannt auf die neue Figur im Tango. Das ist eine Herrendrehung.

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Ich werde Euch auf jeden Fall berichten, wie der Flauschsupport sich bei den Pirouetten geschlagen hat. Ähm, vielleicht besser, wie er die Pirouetten gemeistert hat. Hoffe doch, er schlägt nicht um sich, denn ich soll während seiner Drehung ja noch um ihn herumlaufen.

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Viele liebe Grüße

Eure

Dörthe