Einmal adlig

Ein eigenes Siegel auf ein Papier drücken, das kam mir als Kind schon königlich, zumindest aber edel vor. Blutsbrüderschaften besiegelt man mit Blut, wichtige Schriftdokumente mit Wachs.

Ganz so sehe ich das heute natürlich nicht mehr. Als ich die Siegel Blütensinfonie aus der gleichnamigen Produktreihe im Frühjahrskatalog entdeckt hatte, stand für mich trotzdem fest: „Die muss ich haben.“

Als sich dann eine Möglichkeit bot, eins dieser güldenen Schmuckelemente auf einer Karte unterzubringen, war ich nicht mehr zu halten. „Zu wuchtig!“, rumorte es in meinem Kopf. „Ach, das geht schon!“, funkte eine andere Hirnzelle.

Nach einigem Hin und Her (in meinem Kopf versteht sich), habe ich das Siegel dann doch auf die Blüten gedrückt.

Der eigentliche Clou der Karte wird allerdings erst dann richtig sichtbar, wenn man die Karte aus einem anderen Winkel anschaut.

Mein Motiv ist nämlich nur partiell mit den Framelits Blütenromantik ausgestanzt und ausdekoriert. Wenn Ihr genau hinschaut könnt Ihr erkennen, dass der Blumenstrauß mit dem flüsterweißen Farbkarton verbunden ist.

Dazu müsst Ihr lediglich die Acrylplatten in Eurer Big Shot entsprechend positionieren und schon wird Euer Motiv nur bis zu einer bestimmten Stelle ausgestanzt.

Nach dem Austanzen benötigt man nur noch ein Schneidemesser oder ein Schneidebrett, um das Motiv links und rechts frei zu schneiden.

Coloriert habe ich mit Stampin‘ Blends in Olivgrün, bevor ich weitere Teile zum Dekorieren (gestempelt und) ausgestanzt habe. So kommt ein wenig mehr Tiefe und Lebendigkeit in den Strauß aus Blättern und Blüten.

So eine Karte zu gestalten macht wirklich großen Spaß auch wenn es ein wenig länger dauert.  Beim „Blumenbinden“ kann man wunderbar entspannen.

Ihr seht schon, ich habe mich in den vergangenen Wochen etwas mehr mit ungewöhnlichen Karten-Layouts beschäftigt – von der interaktiven Froschkarte über das Pergament bis hin zum partiellen Ausstanzen.

Bei meinem Tag der offenen Tür werdet Ihr noch viele weitere Ideen entdecken, vorausgesetzt natürlich, Ihr besucht mich.

Einige Voranmeldungen habe ich bereits. Stammkundinnen haben sich angesagt, vereinzelt auch neue Interessierte und sogar Frauen, die selbst Demo werden möchten. Ich bin gespannt, wie turbulent es am 19. Januar bei uns zugehen wird.

Wer jetzt schon Fragen hat und damit nicht bis zum 19. waren möchte, kann sich gern bei mir melden (am besten bin ich per Mail zu erreichen). Wenn Du noch einen Katalog benötigst und noch keine(n) Demo Deines Vertrauens hast, schicke ich Dir gern einen zu.

Also, bis zu meinem Tag der offenen Tür zu warten ist möglich aber nicht nötig. 🙂 Wir können uns schon jetzt austauschen und und dann am 19. Januar persönlich treffen.

Inzwischen sind auch in Jena ein paar Flocken gefallen. Hoffen wir, dass sie ein paar Tage liegen bleiben. Schnee macht gute Laune, jedenfalls bei mir.

Ich schicke Euch liebe Grüße

Eure

Dörthe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.