Bericht vom Camp & Stamp – Teil 2

Mit einer Impression aus der abendlichen Urlaubshöhle hat mein Blogbericht gestern geendet. Nun geht es also mit dem frühen Samstagmorgen weiter.

Dieser Blick bot sich mir vom meinem Schlaflager aus. Schöner kann man kaum aufwachen.

Obwohl es kurz nach halb acht noch frisch war, haben Lydia und ich die Tür von unserer Höhle aufgerissen …

… und sind im Nachthemd über die Wiese gehüpft.

Davon gibt es doch tatsächlich ein Foto, das jemand vom Team gemacht hat. „tss, tss, tss“ Ich zeige es Euch trotzdem nicht. 🙂

Während wir frische Luft schnappten, hatte Grit schon die erste Kanne Kaffee gekocht und der Tisch wurde von vielen fleißigen Helfern eingedeckt (nicht im Nachthemd, versteht sich).

Neben frischen Brötchen vom Bäcker (toller Brötchenservice auf dem Campingplatz), hatten wir reichlich Obst, Käse, Wurst, und viele selbst gemachte Marmeladen auf dem Tisch. Sogar frisch gekochte Eier gab es und selbst gemachten Jogurt – genial.

Ein großes Danke an all die fleißigen Küchenhelfer!

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es los zu Helga, wo sich binnen Kurzem vor der Stempelwohnung eine Traube schnatternder Damen versammelte.

Und dann war es soweit:

Hereinspaziert ins Stempelparadies Hopen!

Für mich war es ja nicht der erste Besuch bei Helga und trotzdem bin ich immer wieder aufs Neue begeistert. Mein Team, das dürfte wohl nicht übertrieben sein, war erst einmal völlig geplättet.

Wie immer hatte Helga selbst an die kleinsten Details gedacht…

… und der Sekretär, wie Helga ihren Mann liebevoll nennt, hat sogar noch für technische Raffinessen gesorgt.

Sowas rührt mich wirklich sehr. Durch kleine Details wie diese kann man erahnen, wie viele Gedanken sich Helga um das Wohlbefinden ihrer Gäste macht.

Geschenke hatten wir auch vorbereitet und ohne dass wir uns abgestimmt hatten, sahen Helgas und meine richtig schön aus nebeneinander.

Wir verstehen uns eben.

Nach ein paar Begrüßungsworten von Helga war es Zeit unser Geschenk zu überreichen. Ich habe das gleich am Anfang gemacht, weil wir so noch die volle Aufmerksamkeit der Gäste sicher haben würden. Man weiß ja nie, wie kräftezehrend ein Bastelmarathon werden kann. Dazu später mehr …

Das Ganze sieht nicht besonders spektakulär aus und das war es auch nicht. Den Teelichthalter habe ich in Österreich entdeckt und „eingeflogen“. Er passt perfekt zur unserer Prägeform Hammerschlag, wie ich finde. Dazu gab es einen Gutschein von Helgas Lieblingsfloristin.

Die viele Arbeit, die in der Vorbereitung eines Camp & Stamp drinsteckt, wird das kaum aufwiegen aber Geschenke sind ja auch nicht in erster Linie dazu da, einen Gegenwert abzubilden. Sie sollen von Herzen kommen und so war es. „Danke von Herzen nochmal, liebe Helga, für dieses schöne Wochenende! Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Du uns in Deiner Stempelwohnung so verwöhnt hast.“

Der Großteil des Teams saß zu diesem Zeitpunkt noch immer völlig geflasht auf den Plätzen und bevor Helga für einen kurzen Schockmoment sorgen würde, hat sie das Glas – besser, die Dose – mit uns erhoben.

Was danach kam hat Einigen in der Runde zuerst mal einen gehörigen Schrecken eingejagd, war aber absolut genial. Als einzige Eingeweihte wusste ich natürlich, was nun kommen würde: Lose

Helga stellte vier Thementische vor, genauer die Themen, die jeweils bearbeitet werden sollten. Es gab Aufgaben für Herbst & Halloween, Advent, Weichnachten und den Jahreswechsel.

Liebevoll gestaltete Wimpel wurden verteilt, damit auch niemand den Auftrag vergessen würde. 🙂

Jeweils drei Frauen hatten nun etwa vier Stunden Zeit, sich dazu Projekte auszudenken und anzufertigen. Material und Werkzeuge haben Helga und ich gestellt.

Was soll ich sagen, ich bin stolz auf mein Team. Diese Aufgabe haben alle mit Bravour gemeistert, nachdem der erste Schreck überwunden war.

Und mal ehrlich, wer kennt das nicht: Man hat sich im Katalog in ein Produkt verliebt, hat es bestellt, es liegt da und dann?

Wie oft habe ich von meinem Team gehört: „Ich weiß nicht so richtig, wie ich einen Workshop vorbereiten soll.“, „Manchmal dauert die Vorbereitung so lange.“, „Ich hab mich schon ab und an verzettelt.“ …

Dabei weiß ich, die Frauen in meinem Team haben es alle echt drauf. Sie sind wirklich kreativ, lieben die Stampin‘ Up! Produkte und gestalten für unsere Teamtreffen oder Anlässe wie OnStage die schönsten Dinge. Die meisten sind nur recht introvertiert und bescheiden. Sie machen nicht gern großen Wirbel um ihre Papierkunstwerke, obwohl sich einige v.a. eins wünschen: Ein paar Kreative, mit denen sie ihre Leidenschaft teilen können.

Vielleicht, so Helgas und meine Hoffnung, werden sie durch diese Teamaufgabe merken, was für großartiges Kreativpotential in ihnen steckt. Und das hat geklappt, so viel steht fest.

Wenn sich die Eine oder Andere nun gestärkt fühlt, einen ersten eigenen Workshop anzubieten, dann bin ich schon glücklich. Es geht mir nicht darum, dass das ganze Team in hektische Betriebsamkeit ausbricht und auf Teufel komm raus Workshops macht.

Wer das Geschäftliche nicht im Fokus hat, sondern sich als Hobbydemo versteht, der kann das weiter so handhaben. Allerdings bekommt man so auch keine Bastelbekanntschaften und die wären für Manche schon ein großes Glück. Allein Basteln macht nämlich viel weniger Spaß.

So kam es, dass das Feedback aus dem Team sehr positiv ausgefallen ist. Die Frauen mit Geschäftsinteresse fühlten sich genauso gestärkt wie die einsamen Kreativen mit einem Wunsch nach mehr Bastelgesellschaft.

Wie hat es eine Teilnehmerin so schön zusammengefasst: „Erst hab ich gedacht, das kann ja was werden. Aber schau mal, was wir in so kurzer Zeit für schöne Sachen gestaltet haben. Wie aus einem Guss!“

„Genau, so ist es Mädels. Eure Tische waren einer schöner als der andere und Helga hat die kürzeste Mittagspause erlebt, die sie je mit kreativen Demos verbracht hat.“ 🙂

Wir haben uns alle miteinander den Rücken gestärkt und das ist einfach wunderbar!

Damit endet mein Bericht vom Camp & Stamp.

Den einen oder anderen Tisch mit den fertigen Projekten werde ich Euch in den kommenden Wochen noch vorstellen, wenn das Tisch-Team damit einverstanden ist.

Es lohnt sich also, wenn Ihr ab und an mal hier vorbeihüpft, um nach den Ideen Ausschau zu halten, die beim Camp & Stamp entstanden sind.

Bleibt gesund, kreativ und neugierig.

Eure

Dörthe

  2 comments for “Bericht vom Camp & Stamp – Teil 2

  1. Katrin II
    12. September 2019 at 16:16

    Liebe Dörthe,
    du hättest meine Eindrücke nicht treffender niederschreiben können. Es war das perfekte Wochenende mit den nettesten Teammädels, davon werde ich meinen Enkeln in vielen Jahren noch erzählen 😉 1000 Dank an dich und an Helga für die tolle Organisation, die lieben Geschenke, die tollen Ideen und die Herausforderung an uns. So hat sich sogar meine ,,Bastelblockade “ gelöst und ich gehe kreativ gestärkt Richtung Weihnachten. Ich bin sehr froh, nach kleinem Umweg im Team ,,Stempelflausch“ angekommen zu sein. Liebe Grüße Katrin aus Neumark

    • Dörthe
      12. September 2019 at 17:52

      Liebe Katrin,
      danke für diese netten Zeilen. Ich hab Dich so gern im Team. Du bist immer positiv und freundlich, hast tolle kreative Ideen und bist einfach ein sehr verbindender Mensch. Das genieße ich und auch die anderen Teammädels. Positive Menschen hat man einfach gern um sich. 🙂

      Ich freue mich, dass Dir das Wochenende so gut gefallen hat. Von Deiner Bastelblockade habe ich gar nichts mitbekommen – im Gegenteil.

      Fühl Dich gedrückt!
      Dörthe

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